Tagebuch

#tgbchblggn: Vermissen, Spanisch, Träume

Ver­mis­sen. Egal wie oft der Mann und ich gan­ze Tage neben­ein­an­der her­le­ben, ohne wirk­lich Schnitt­men­gen zu haben: Wenn er dann wirk­lich mal nicht da ist, fehlt er mir ganz arg. Aber ich mag, dass wir uns gegen­sei­tig sein las­sen kön­nen. Jeder von uns hat sein eige­nes Leben, ist sein eige­ner Mensch, und schafft so Raum für den jeweils ande­ren.

Spa­nisch. Seit eini­gen Mona­ten ler­ne ich spa­nisch, eigent­lich immer mor­gens. Über den Urlaub ist es schlei­chend immer spä­ter gewor­den – so spät, dass ich bei der Ler­ner­in­ne­rung ges­tern schon geschla­fen und mei­nen Streak von 211 Tagen gebro­chen habe. ¡Mier­da!

Träu­me aus yogi­scher Sicht. Aus der Man­dukya-Upa­nis­had lässt sich ablei­ten, dass die Träu­me kurz nach dem Ein­schla­fen dazu die­nen, die Erleb­nis­se des Tages zu ver­ar­bei­ten, wohin­ge­gen Träu­me nach den REM-Pha­sen Bot­schaf­ten des Gött­li­chen (in uns selbst) ent­hal­ten. Tat­säch­lich träu­me ich seit Jahr und Tag im Grun­de ein und den sel­ben sehr exis­ten­zi­el­len Shit inten­siv in den Mor­gen­stun­den. Und ich habe auch eine Ahnung, was es mir sagen will.