• Tagebuch

    [Katerkatz]

    Jetzt ist der Katz also schon zwei Jah­re tot. Sagt man nicht immer, es wird leich­ter? Ich glau­be lang­sam, dass das Bull­shit ist. Es kommt zwar sel­te­ner vor, dass der Schmerz uner­war­tet aus dem Nichts ein­rei­tet, aber er ist noch genau­so roh, drän­gend und scharf. Viel­leicht liegt das dar­an, dass die Lie­be nicht weni­ger wird, nur weil ein biss­chen Zeit ver­geht.

    Ich weiß, dass es ein biss­chen ver­rückt klingt, aber als der Katz und ich uns das ers­te Mal begeg­ne­ten, da haben wir uns erkannt. Wir haben sofort die sel­be Spra­che gespro­chen. 
    Als er krank und immer krän­ker wur­de, brach es mir das Herz. Ich habe alles getan, um her­aus­zu­fin­den, was los ist. Ich habe mit aller Kraft ver­sucht, ihm eine Chan­ce zu geben. Dabei habe ich Feh­ler gemacht, die ich mir auch heu­te noch nicht ver­zie­hen habe. Schluss­end­lich haben wir bei­de den Kampf gegen den Krebs ver­lo­ren.
    Nach sei­nem Tod habe ich ihn gesucht. Irgend­et­was in mir hat gehofft, ihn auf der Stra­ße, in den Bli­cken ande­rer, wie­der­zu­fin­den. Aber er ist nir­gend­wo. Außer viel­leicht in die­sem viel zu gro­ßen, viel zu lee­ren Platz mit­ten in mei­nem Her­zen. 

    Mein Kater­katz. Mei­ne gro­ße Lie­be. Mein bes­ter Freund.
    Er fehlt mir so. 

  • Tagebuch

    #tgbchblggn: Weihnachtsfeier, Euskirchen, Waffeln & vietnamesisches Essen

    Heu­te ist der ers­te Advent, es gibt Kaf­fee mit Aache­ner Weich­prin­ten und die Mei­sen inspi­zie­ren arg­wöh­nisch das neue Vogel­haus. Win­ter ist defi­ni­tiv in mei­ner Top vier der Jah­res­zei­ten.

    ***

    Fir­men­weih­nachts­fei­er im Hotel Königs­hof. Es ist jedes­mal ein wenig ver­rückt, all die Men­schen aus den ande­ren Stand­or­ten, mit denen ich nor­ma­ler­wei­se nur regen Tele­fon- und E-Mail­kon­takt habe, von Ange­sicht zu Ange­sicht zu sehen. Außer­dem ist mir in den weni­gen Stun­den dort ein­mal mehr bewusst gewor­den, wie wich­tig mir ein offe­ner, freund­li­cher Umgang mit ande­ren Men­schen ist. Ich möch­te mich nie­mals­nie stra­te­gisch durchs Leben bos­sen müs­sen. Es gab zwi­schen­durch eine Zeit, in der ich glaub­te, ich müs­se das, um etwas zu wer­den, um mich und mei­ne Anlie­gen durch­zu­set­zen. Hart sein. Strai­ght sein. Distan­ziert sein. Heu­te weiß ich, dass der Preis dafür mei­ne per­sön­li­chen Über­zeu­gun­gen sind. Ein Umfeld, das mich dazu zwingt, gegen mei­ne eige­nen Wer­te zu han­deln und das mei­ne eigent­li­chen Stär­ken in Schwä­chen ver­kehrt, kann mich nie­mals wei­ter­brin­gen, son­dern mich allen­falls unglück­lich machen. Viel­leicht weiß ich das heu­te deut­li­cher als je zuvor, und dafür bin ich dank­bar.

    ***

    Eus­kir­chen. Dass die Bes­ties in der Eifel woh­nen ist in Sachen Ent­fer­nung nicht immer ein Segen, und so kamen wir nach ca. drölf­zig Jah­ren erst­mals auf die Idee, uns irgend­wo in der Mit­te zu tref­fen. Also in Eus­kir­chen. Glei­cher­ma­ßen bekannt aus den Kri­mi­nal­sta­tis­ti­ken sowie für sei­ne pal­men­be­stück­te Bade­welt, ist Eus­kir­chen sowas wie die Kreis­stadt der Gegen­sät­ze, und gleich­wohl ich in einem Nest in der Nähe auf­wuchs, habe ich Eus­kir­chen 1.) nie gemocht und 2.) seit über zwan­zig Jah­ren nicht mehr besucht. Und tat­säch­lich lan­de­ten wir in einer Art Par­al­lel­welt, sobald wir aus dem Park­haus tra­ten: Gefühlt rauch­te fast jeder zwei­te, jeder drit­te trug Jog­ging­ho­se, und kaum eine war ohne min­des­tens ein Kind unter­wegs. Und die­se Kin­der, ich habe mei­nen Augen nicht getraut, durf­ten sich frei bewe­gen. Kein Hand­gang­zwang, auch bei den ganz Klei­nen nicht. Die Eus­kir­che­ner schei­nen mir deut­lich sorg­lo­ser zu sein, als die gemei­nen Bon­ner (die wohl­ge­merkt in einer der sichers­ten Städ­te Deutsch­lands leben). Ver­rückt.

    Spä­ter gab es Waf­feln. Vega­ne Waf­feln. Mit Soja­milch­kaf­fee. In einem optisch strunz­spie­ßi­gen Café. Mit Frei­funk-WLAN. Eus­kir­chen, Mensch, mit jeder Minu­te konn­te ich Dich bes­ser lei­den.

    Zur Krö­nung viet­na­me­si­sches Abend­essen im Phở 68. Mei­ne Damen und Her­ren, ich habe ja schon viel geges­sen, aber das hier hat mich geflasht. Es gab Nudel­sup­pe, krab­ben­freie Krab­ben­chips, Reis­pa­pier­rol­len, Reis­nu­deln mit Gemü­se und Erd­nüs­sen, rotes Cur­ry mit Tofu, haus­ge­mach­te Limo­na­de, Kleb­reis­dessert mit wei­ßen Boh­nen und ganz vie­le Ohhhs und Aaahs. Ein­fa­che, moder­ne, fri­sche Küche, mir läuft immer noch das Was­ser im Mund zusam­men. Gehen Sie da hin, wenn Sie mal in der Nähe von Eus­kir­chen sind! Aber reser­vie­ren Sie einen Tisch, der Laden ist zurecht völ­lig aus­ge­bucht.

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    Life is good today.


  • Tagebuch

    #tgbchblggn: Erste-Hilfe-Kurs, Rotweinyoga, Testosteron

    Hel­lo, Par­ty­peop­le! Die­se Woche war genau­so uner­freu­lich wie die letz­te, und wenn ich in der letz­ten Woche schon müde war, dann bin ich mir nicht sicher, was das jetzt für ein Zustand sein soll. Aber well. Wir wer­den sehen.

    Ers­te-Hil­fe-Kurs gemacht. Es war mein drit­ter, und obwohl in den letz­ten Jah­ren kaum neue Tech­ni­ken hin­zu­ge­kom­men sind, habe ich eine Men­ge neu­es gelernt. Wie man eine Fin­ger­kup­pe sinn­voll abpflas­tert, zum Bei­spiel. Und, dass die Sache mit der sta­bi­len Sei­ten­la­ge gar nicht so ein­fach ist, wenn man selbst recht klein ist, kei­ne Kraft in den Hän­den hat und sich nicht mit bei­den Kni­en auf den Boden kni­en kann. Ich hät­te es nicht für mög­lich gehal­ten, aber am Ende habe ich es geschafft, unge­fähr das Dop­pel­te mei­nes eige­nen Kör­per­ge­wichts erst auf den Rücken und dann auf die Sei­te zu legen. (Ins­ge­heim bin ich stolz dar­auf, aus mei­ner Kom­fort­zo­ne her­aus­ge­kom­men zu sein und jeman­den gefragt zu haben, ob ich wohl noch­mal an ihm üben dürf­te. (Einen mir weit­ge­hend frem­den Men­schen! Mit Kör­per­kon­takt! Außer­halb einer Yoga­stun­de! Irre.))

    Rot­wei­n­yo­ga. Nun, ich bin kein Freund die­ses omi­nö­sen Bie­ryo­gas. »Bewusst die Wir­kung des Bie­res zu erfah­ren« ist aus mei­ner Sicht blo­ße Schön­re­de­rei eines bes­se­ren Par­ty­gags. Kurz­um: Für mich schlie­ßen sich Alko­hol und Yoga eigent­lich völ­lig aus. Völ­lig, da Alko­hol Ner­ven und Zel­len schä­digt und ten­den­ti­ell aggres­si­ver macht. Und eigent­lich, weil ich die letz­ten bei­den Don­ners­ta­ge irgend­wie selbst mit einem Glas Rot­wein auf der Mat­te gelan­det bin. Sie ver­ste­hen: Der Tag war hart, die Flucht ver­lo­ckend, das Ritu­al sehr schön. Aber mei­ne Güte, die­ses Sod­bren­nen! Ein ver­dammt hoher Preis für ein biss­chen extra-Gemüt­lich­keit. Und sei­en wir ehr­lich: Ein gepfleg­ter Sal­via-/Weih­rauch-/THC- oder von mir aus auch Palo-San­to-Rausch wür­de the­ma­tisch ein­fach bes­ser pas­sen.

    Außer­dem trach­te­te mir ein mir völ­lig unbe­kann­ter Auto­fah­rer aus mir völ­lig unbe­kann­ten Grün­den nach dem Leben. Er gab Gas wie wild, brems­te scharf ab, fuhr an, stell­te sich sofort wie­der auf die Brem­se, gab wie­der Gas, fuhr Schlen­ker, hielt län­ger, gab wie­der Gas – wenn sein Bei­fah­rer nicht so offen­sicht­lich amü­siert gewe­sen wäre, hät­te ich echt Sor­ge gehabt, dass da jemand mit­ten auf der Land­stra­ße von einem mit­tel­schwe­re­ren gesund­heit­li­chen Pro­blem über­mannt wor­den wäre. Las­sen Sie es mich so sagen: Es war nicht ganz so leicht, ihm Lie­be und Frie­den zu wün­schen. Ich habe es natür­lich trotz­dem getan und es sogar ein klein wenig so gemeint.


  • Serien & Filme,  Tagebuch

    #tgbchblggn: Ozark, The Post, Body Image

    Lie­bes Tage­buch,

    die letz­te Woche star­te­te müde und gestal­te­te sich noch ermü­den­der. Ich möch­te nicht dar­über reden.

    *** Gesehen ***

    Ozark, ers­te und zwei­te Staf­fel. Hier bin ich von Fol­ge zu Fol­ge hin- und her­ge­ris­sen zwi­schen Lan­ge­wei­le und uner­träg­li­cher Span­nung. Die Idee einer nor­ma­len Fami­lie, die irgend­wie in ille­ga­le Machen­schaf­ten rutscht, ist ja nicht neu – und tat­säch­lich gibt es gera­de in der zwei­ten Staf­fel eini­ge Momen­te, in denen Wen­dy Byr­de etwas zu offen­sicht­lich Wal­ter »Hei­sen­berg« White chan­nelt. Zwei Din­ge sind aller­dings in jeder Fol­ge groß­ar­tig: Die Mischung aus Tro­cken­heit, Humor und an Panik gren­zen­der Fas­sungs­lo­sig­keit, mit der Jason Bateman Mar­ty Byr­de spielt. Und Julia Gar­ner in nahe­zu jeder ein­zel­nen Sze­ne.

    The Post. Sehr aktu­el­ler Film über die Ver­öf­fent­li­chung der Pen­ta­gon Papers im Jah­re 1971. Hand­werk­lich gut gemacht (es tut regel­recht weh, Meryl Streep zögern, zwei­feln und klein bei­geben zu sehen), flott erzählt und sel­ten kit­schig. Trotz­dem: Ich kann mich nicht erinn­nern, wann mich ein Spiel­berg-Film das letz­te Mal berührt hät­te. (7/10)

    *** Gelesen ***

    Nichts ☹️

    *** Gehört ***

    Yoga­land-Pod­cast zum The­me Body Image. Die Vor­stel­lung der schlan­ken, schö­nen, bieg­sa­men, jun­gen und unge­mein lieb­rei­zen­den Yoga­tan­te hält sich tap­fer in den Köp­fen – und könn­te nutz­lo­ser nicht sein. Ein gro­ßes The­ma in der Yoga­welt, mitt­ler­wei­le kein so gro­ßes The­ma mehr für mich per­sön­lich. (Ich habe das vor ein paar Jah­ren mal aus­führ­li­cher auf­ge­schrie­ben.)

    Was mir an die­ser Fol­ge beson­ders gefiel, war der Begriff des Body Pro­jec­ts: Dass wir unse­ren Kör­per als Pro­jekt betrach­ten. Ein Pro­jekt, in das wir wah­re Unmen­gen an Frust, Zeit, Ener­gie und sogar Geld ste­cken – mit dem Ziel, eines Tages schön(er) zu sein. Zumin­dest schön genug, um end­lich ein zufrie­de­nes und glück­li­ches Leben zu füh­ren. Spoi­ler: Not going to hap­pen. Ent­we­der, man erreicht das Ziel trotz aller Anstren­gun­gen nie oder nicht dau­er­haft – oder man kommt durch­trai­nert und ger­ten­schlank am Ende des Regen­bo­gens an und stellt fest, dass es irgend­wie doch nicht reicht. Kann man also getrost an den Nagel hän­gen, die­ses Pro­jekt – und direkt mit dem zufrie­den sein anfan­gen.

  • Tagebuch

    #tgbchblggn: Sauna, Yoga, Müdigkeit

    Sau­na. Am Frei­tag lös­te mei­ne Mut­ter end­lich ihren Geburts­tags­gut­schein im Juba Well­ness Tem­pel ein, und weil ich so ein Glücks­pilz bin, durf­te ich sie beglei­ten. Wir hat­ten die schnu­cke­li­ge klei­ne Anla­ge ganz für uns – was bis zu dem Moment herr­lich war, als zwei Eta­gen über uns der Boden auf­ge­stemmt wur­de. Die Mit­ar­bei­ter vor Ort sind dem sehr rei­zend und über­aus kulant begeg­net, sodass im Anschluss sogar noch eine statt­li­che Piz­za im Tus­co­lo drin war. 5 Ster­ne, ger­ne wie­der.

    Yoga. Am Sams­tag hat­te ich das Ver­gnü­gen, Ilkas Level-II-Kurs zu ver­tre­ten, was jedes Mal ein biss­chen wie nach Hau­se kom­men ist. Ich habe den Kurs vor etwas mehr als einem Jahr abge­ge­ben, weil ich der fes­ten Über­zeu­gung war, ich müs­se kür­zer tre­ten. Das war auch sicher fak­tisch rich­tig – womög­lich wäre es aber klü­ger gewe­sen, an ande­rer, kraft­fres­sen­de­rer Stel­le abzu­ge­ben. Ich habe mich jeden­falls ein­mal wie­der rie­sig gefreut, all die Men­schen wie­der­zu­se­hen, deren Atmungs- und Bewe­gungs­mus­ter mir immer noch so ver­traut sind.

    ***

    Ich bin sehr, sehr müde.


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    #tgbchblggn: Essen, nochmal Bohemian Rhapsody, Korrekturen & Brautkleid

    Was für eine Woche, man kommt ja zu nix. Ich habe wirk­lich ver­sucht, es lang­sam ange­hen zu las­sen. Schwie­rig, wenn der Job nach fast zwei Wochen Arbeits­aus­fall über einen drü­ber­rollt wie eine D-Zug-betrie­be­ne Dampf­wal­ze. Ein zusätz­li­ches Paar Ner­ven wäre jetzt ganz schön.

    Essen. Ikea hat jetzt einen Veg­gie Dog, ich habe vor Glück fast in die Röst­zwie­beln geweint. Außer­dem gab es einen Sauer­bur­ger bei Bun­te Bur­ger in Köln Ehren­feld, wobei wir uns bei Gele­gen­heit mal über die all­ge­mei­ne Ten­denz unter­hal­ten müs­sen, statt ein­fa­cher Bur­ger uness­ba­re Tür­me hoch­ge­sta­pel­te Ess­kunst­wer­ke zu ser­vie­ren. Einen Bur­ger muss man ein­fach mit zwei Hän­den hal­ten kön­nen, um see­lig schnau­fend hin­ein­zu­bei­ßen. Apro­pos ein­fach: Es gab auch Nudeln bei Vapia­no, sie­he oben.

    Bohemi­an Rhaps­o­dy. Ein zwei­tes Mal gese­hen, dies­mal als OmU und in Beglei­tung mei­ner Lieb­lings-Super­garvs. Die groß­ar­ti­ge Leis­tung von Rami Malek nutzt sich nicht ab.

    Geh- und Seh­hil­fen. Das Knie (rechts) macht immer noch Pro­ble­me und die Kol­la­te­ral­schä­den (links) machen es erfor­der­lich, Ein­la­gen zu tra­gen. Ich bin nun stol­ze Besit­ze­rin einer Son­der­an­fer­ti­gung zur Kor­rek­tur mei­ner über­pro­nie­ren­den Füße. Außer­dem habe ich gelernt, Achil­les­seh­ne sowie Groß­ze­he fach­kun­dig zu tapen. Und weil man bei so viel Kor­rek­tur schon mal durch­ein­an­der­kom­men kann, trug ich meh­re­re Stun­den Bril­le und Kon­takt­lin­sen gleich­zei­tig. Und wun­der­te mich. Ist das wohl die­ses Alt­wer­den, von dem alle spre­chen?

    Noch­mal zurück zum Braut­kleid. Hier sehen Sie meins, es war sehr ein­fach und des­halb sehr per­fekt. Und schau­en Sie nur, wie wun­der­voll die­ser Raum ist! Man soll­te viel häu­fi­ger in Tape­ten­zim­mern hei­ra­ten.

    (Seit­her bin ich auch für Beer­di­gun­gen per­fekt aus­ge­stat­tet, ein nicht zu unter­schät­zen­der Neben­ef­fekt.)


    *** Gele­sen ***

    Hof Buten­land stellt ange­sichts des neus­ten Schlacht­hof­skan­dals eine Men­ge unbe­que­mer Fra­gen: »Gibt es eigent­lich eine grö­ße­re Augen­wi­sche­rei als den omi­nö­sen Metz­ger des Ver­trau­ens?« Ich sage: Nein. (Soll­te ich jemals mor­gens auf­wa­chen und von Ver­trau­en durch­drun­gen aus­ru­fen: »Och, jetzt mal fix mit Bol­zen­schuss­ge­rät aus­ge­knockt und fach­män­nisch zum Aus­blu­ten auf­ge­hängt wer­den«, über­den­ke ich die­se Ein­schät­zung, ver­spro­chen.) Übri­gens: Umstän­de wie die jüngst ent­deck­ten wur­den bereits aus­führ­lich in Foers 2012 erschie­ne­nem Tie­re essen beschrie­ben. Wir haben es hier nicht mit »zuneh­men­der Ver­ro­hung« zu tun, son­dern mit All­tag.

    Dr. Chris­ti­ne Bla­sey Ford kann auch über einen Monat nach der öffent­li­chen Befra­gung zum Fall Kava­n­augh ihren Job an der Uni­ver­si­tät nicht aus­üben: »Chris­ti­ne Bla­sey Ford Is Still Being Put Through Hell« (The Cut, eng­lisch). Nur, falls noch­mal jemand auf die Idee kommt, Opfern vor­zu­wer­fen, sie wür­den öffent­lich über ihre Erfah­run­gen mit sexu­el­ler bzw. sexua­li­sier­ter Gewalt spre­chen, weil sie die Auf­merk­sam­keit genös­sen. (via @ellebils Ret­weet)