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    #tgbchblggn: Ein schöner Tag mit Fotos & Kino

    Lie­bes Tage­buch,

    ges­tern war ein schö­ner Tag. Ich bin voll moti­viert früh auf­ge­stan­den, um end­lich ein paar Din­ge zu erle­di­gen. Wit­zi­ger­wei­se fand ich mich nur weni­ge Vier­tel­stun­den spä­ter mit einer damp­fen­den Tas­se Kaf­fee blog­gend auf dem Sofa wie­der. Was soll all der Ehr­geiz, wenn man auch bloß gam­meln kann? Im Anschluss prä­pa­rier­te ich mich sorg­fäl­tig für die Foto­ses­si­on, die spä­ter am Vor­mit­tag im Yoga­stu­dio statt­fin­den soll­te. Ich habe sogar Pri­mer auf­ge­tra­gen!

    Foto­gra­fiert wor­den. Im Haupt­job war ich in den letz­ten Jah­ren für meh­re­re grö­ße­re Por­traits­hoo­ting-Ses­si­ons ver­ant­wort­lich, und die Rou­ti­ne im Umgang mit Kame­ras und Foto­gra­fen habe ich ges­tern ganz deut­lich gespürt. Schön, dass ich da mitt­ler­wei­le ganz rela­xed sein und die Zeit mit den ande­ren Yoga­tan­ten genie­ßen konn­te <3 

    Ins Kino gegan­gen. Der Mann und ich fah­ren ger­ne etwas wei­ter ins nächst­ge­le­ge­ne UCI, weil es da vor­her Lauf­bandsu­shi und wäh­rend­des­sen echt gutes Pop­corn gibt. Seit einer Wei­le gibt es auch Soft­ge­tränk-Mix­au­to­ma­ten, über die ich seit der Ent­de­ckung von Spri­te Zero Him­bee­re nie wie­der meckern wer­de, beim Froh­sinn mei­ner Geschmacks­pa­pil­len!

    Incredi­bles 2 geschaut. Hach. Tolls­ter Film seit lan­gem. Ich habe mich 118 Minu­ten lang ein­fach köst­lich amü­siert. Und Elas­ti­girls Haar­schopf ist ja wohl der Ham­mer.

    Abge­schminkt. Über zwölf Stun­den durch die Gegend geturnt und immer noch frisch und tuf­fig im Gesicht. Guter Pri­mer [unbe­auf­trag­te Pro­dukt­wer­bung].

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    #tgbchblggn: Annika vs. Pippi, Eisfüße, Politik vs. Yoga, wütend und genervt

    Anni­ka vs. Pip­pi. Vor unge­fähr einem Jahr hat­ten wir das The­ma schon mal: Dass man nicht Anni­ka, son­dern Pip­pi sein sol­le, nicht Tus­si, son­dern Bücher­wurm, nicht schön, son­dern klug, nicht pro­mis­kui­tiv, son­dern schwer zu haben. Die­se Hal­tung hat mein per­sön­li­ches Ver­hält­nis zu ande­ren Frau­en stark geprägt; ich bin immer noch sehr auf der Hut vor Urtei­len. Wie wäre es, wenn wir sol­che Mus­ter auch end­lich ein­mal hin­ter uns lie­ßen und ein­fach die wären und anneh­men, die wir sind? Ein Thread.

    Eis­fü­ße. Ich ver­flu­che die schi­cken, aber kal­ten Flie­sen unse­rer Woh­nung sehr und gehe wie­der mit Wärm­fla­sche ins Bett. Oder wie Stef­fi drü­ben auf Face­book sag­te: »Kein Nacht­schlaf ohne war­me Füße«. Ich möch­te das als T-Shirt.

    Poli­tik vs. Yoga. Ich ver­su­che wäh­rend mei­nes Unter­richts oder um den Unter­richt her­um poli­ti­sche The­men zu mei­den. Nicht, weil ich glau­be, dass das nicht zum Yoga gehört, son­dern weil der Rah­men eher ungüns­tig ist: Wir haben so wenig Zeit vor und nach einer Klas­se, dass ich es nahe­zu unmög­lich fin­de, den vie­len Sicht­wei­sen und damit ver­bun­de­nen Emo­tio­nen den Raum zu geben, den jede*r braucht, um sich wie­der­zu­fin­den, ohne sich bewer­tet zu füh­len. Am Mitt­woch stand dann aber plötz­lich die ganz gro­ße Hafen­rund­fahrt an: Kli­ma­er­wär­mung, vege­ta­ri­sche Ernäh­rung, Trump, ob man als guter Mensch über­haupt Poli­tik machen kann, die Kol­lek­tiv­schuld der Deut­schen, Patrio­tis­mus. Das war eine Her­aus­for­de­rung, von der ich viel mit­ge­nom­men habe. Schü­ler sind ein­deu­tig die bes­ten Leh­rer.

    Wütend und genervt. Es gibt da die­sen loka­len Dienst­leis­ter, mit dem ich seit 2001 aus Grün­den regel­mä­ßig zusam­men­ar­bei­ten muss und der mich eben­so regel­mä­ßig zur Weiß­glut treibt. Aktu­ell hän­ge ich gemein­sam mit Chris­ti­an seit Juli in fol­gen­der, dem Arbeits­mus­ter des Dienst­leis­ters ent­spre­chen­der Schlei­fe:

    1. Wir schil­dern das Pro­blem und unse­re Anfor­de­rung.
    2. Er liest nur die Hälf­te und beant­wor­tet die Fra­ge dahin­ge­hend, dass wir unse­re Anfor­de­rung ändern müss­ten (wahl­wei­se: selbst Schuld sei­en / gar kein Pro­blem, wahl­wei­se kei­ne Ahnung, haben).
    3. Wir bit­ten expli­zit dar­um, Tätig­kei­ten X, Y und Z aus­zu­füh­ren.
    4. Er erle­digt X ganz, Y halb und Z anders als gedacht.
    5. Wir kön­nen wie­der arbei­ten, bis uns ein paar Tage oder Wochen spä­ter das Pro­blem wie­der auf die Füße fällt.
    6. gehe zu Nr 1. usw.

    Ges­tern stan­den wir mal wie­der am Ende von Nr. 5 und haben einen neu­en Zyklus ein­ge­lei­tet; ich wäre fast geplatzt. Ich habe da ja schließ­lich einen Job zu erle­di­gen! Seit 2001 mache ich die­sen Heck­meck mit, irgend­wann reichts mal, bla­blaund­so­wei­ter, Sie ken­nen das Lied, und am Ende war ich ein­fach nur noch müde. Und dann, weni­ge Stun­den spä­ter, sit­ze ich auf mei­ner Mat­te, höre auf mei­nen Atem und lau­sche Tama­ra Levitt, die im heu­ti­gen Dai­ly Calm über Sha­red Huma­ni­ty spricht, über Unge­duld und dar­über, wie Wut über ande­re uns aus unse­rer Mit­te schwemmt, obwohl es nur ein biss­chen Mit­ge­fühl braucht, um eine Situa­ti­on anders zu beur­tei­len. Ich grins­te hart. Ich hab so viel zu ler­nen.

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    #tgbchblggn: Regen, 999 Fragen

    Regen. Viel über die Selbst­ver­ständ­lich­keit nach­ge­dacht, mit der ich Regen bis­her begeg­net bin. »Einen Regen­tanz auf­zu­füh­ren« hielt ich ins­ge­heim immer für eine irgend­wie nied­li­che Ritus­an­ge­le­gen­heit für »Natur­völ­ker«; mir war kraft mei­nes bla­sier­ten Nord­west­eu­ro­pä­er­tums ein­fach nicht klar, was es bedeu­tet, wenn der Regen aus­bleibt. (Hier fol­gen­de Erkennt­nis: Ich bin wie ein klei­nes Kind, das ver­steht, dass Men­schen ster­ben müs­sen, sich selbst aber trotz­dem für unsterb­lich hält.) Jetzt bekom­me ich so lang­sam eine Idee.

    Jeden­falls: Regen! Heu­te Nacht hat es satt gestürmt, rich­tig abge­kühlt und das ers­te Mal nen­nens­wert gereg­net; die Luft riecht so herr­lich wür­zig und rein­ge­wa­schen zugleich. Und auch wenn mei­ne per­sön­li­che Wohl­fühl­tem­pe­ra­tur erst bei 25 Grad beginnt: Ich bin erleich­tert, end­lich etwas schlot­tern zu dür­fen. Alles ande­re ist ein­fach nicht rich­tig.

    999 Fragen (41−50)

    1. Trennst du dei­nen Müll?
      Ja und nein. Papier und Recy­c­le­ba­res tren­ne ich SEHR kon­se­quent; Bio- und Rest­müll hin­ge­gen nicht. Sie fra­gen sich, wie so eine Öko­sch­nat­ze wie ich der­ar­tig fre­vel­haf­tes Ver­hal­ten an den Tag legen kann? Weil mei­ne wer­ten Nach­barn allen mög­li­chen Scheiß im Bio­müll ent­sor­gen. Vom Aschen­be­cher­in­halt über Bat­te­ri­en bis hin zu Alt­me­di­ka­men­ten kann man alles regel­mä­ßig aus den Bio­ton­nen fischen, und nach­dem ich red­lich acht Jah­re oder so mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­gan­gen bin und sogar die Alukläm­mer­chen von Tee­beu­teln getrennt habe, habe ich auf­ge­ge­ben. (Alukläm­mer­chen wan­dern natür­lich immer noch in den gel­ben Sack.)
    2. Warst du gut in der Schu­le?
       Nein. Zumin­dest wäh­rend der maß­geb­li­chen Schul­jah­re nicht.
    3. Wie lan­ge stehst du nor­ma­ler­wei­se unter der Dusche?
       Zwi­schen fünf und zwan­zig Minu­ten, und ich genie­ße jede ein­zel­ne davon.
    4. Glaubst du, dass es außer­ir­di­sches Leben gibt?
      Natür­lich. Hat sich jemand mal ange­schaut, wie rie­sig allei­ne unse­re Gala­xie ist? Und wie vie­le Gala­xi­en es gibt? Wenn die Erde der ein­zi­ge Pla­net ist, der in der habi­ta­blen Zone einer Son­ne kreist, fres­se ich einen Besen. Wenn ich von einem über­zeugt bin, dann davon, dass das Leben über­all ist.
    5. Um wie viel Uhr stehst du in der Regel auf?
       Um sie­ben Uhr, aber ich wer­de viel­mehr auf­ge­stan­den. (Hal­lo, Mann! <3)
    6. Fei­erst du immer dei­nen Geburts­tag?
      Nein.
    7. Wie oft am Tag bist du auf Face­book?
      Immer mal wie­der zwi­schen­durch, wie oft könn­te ich gar nicht sagen.
    8. Wel­chen Raum in dei­ner Woh­nung magst du am liebs­ten?
      Das Wohn­zim­mer. Wenn es noch etwas grö­ßer wäre, und mei­ne Yoga­mat­te hier ihren fes­ten Platz hät­te, wäre es per­fekt.
    9. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein ande­res Tier) gestrei­chelt?
      Hund wüss­te ich jetzt tat­säch­lich nicht, aber vor­letz­te Sams­tag­nacht kraul­te ich B., einen Kater­katz, sehr aus­gie­big.
    10. Was kannst du rich­tig gut?
      Klug­schei­ßen.
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    #tgbchblggn: Vogelsang, Sharp Objects & diverser Kleinkram

    But­ter­brot. In der eng­li­schen Wiki­pe­dia befin­det sich ein aus­führ­li­cher Arti­kel über das But­ter­brot. Das fand ich sehr unter­halt­sam. (via @yellowled)

    Die ers­ten Man­da­ri­nen geges­sen. Lecker.

    Hard­ware­scha­den-Fol­ge­schä­den beho­ben statt rum­ge­wo­chen­en­det. Anstren­gend.

    NS-Ordens­burg Vogel­sang. Nach­ge­hol­tes August-Date, das wegen Knie­schmerz (ich) und Zeh­bruch (Mann) aus­ge­fal­len war. Bei beängs­ti­gend war­mem Wet­ter nah­men wir an einer neun­zig­mi­nü­ti­gen Gelän­de­füh­rung teil, die sich als end­lo­ser Vor­trag mit nur weni­gen Orts­wech­seln ent­pupp­te. Der Gui­de war rhe­to­risch super und spru­del­te nur so vor lau­ter Fak­ten, war aber lei­der völ­lig plan­los und hielt Fotos von Gebäu­den oder Skulp­tu­ren in die Luft, die wir unter Ein­satz von nur weni­gen Schrit­te mit eige­nen Augen hät­ten sehen kön­nen. Und dafür waren wir ja ange­reist: Sehen. Ler­nen. Begrei­fen. Nach ein­hun­d­er­zwan­zig Minu­ten stah­len wir uns aus der Grup­pe her­aus und flüch­te­ten in die Cafe­te­ria (Pom­mes <3). Weil nach all der Ste­he­rei weder Knie noch Fuß zu wei­te­ren Erkun­dungs­gän­gen fähig waren, fuh­ren wir nach einem sehr, sehr kur­zem Spa­zier­gang noch im Hel­len heim – ange­füllt mit Wis­sen, aber nicht wirk­lich viel schlau­er.

    Sharp Objec­ts zuen­de geschaut. Ich weiß gar nicht, wo ich anfan­gen soll; die Serie war für mich ganz schwer zu ertra­gen, sie krib­bel­te mir die gan­ze Zeit im Nacken, aber HELL YES da sind mal Frau­en als GANZE MENSCHEN por­trä­tiert, mit der gesam­ten zur Ver­fü­gung ste­hen­den Band­brei­te an ein­fach allem und als Sub­jek­te ihres eige­nen Han­delns. In Sachen Diver­si­tät sieht es lei­der deut­lich schlech­ter aus. Davon abge­se­hen ist die Serie ein groß­ar­ti­ger Thril­ler in acht Tei­len, gän­se­haut-gru­se­lig, zum Schrei­en schmerz­haft und bril­lant edi­tiert. Sehen Sie selbst.

    Erkäl­tung. Heu­te mor­gen mit Hals­schmer­zen und sonst auch ziem­lich frit­te auf­ge­wacht. Trotz­dem zum Haut­arzt geschleppt, um nicht wie­der drei Mona­te auf einen neu­en Ter­min war­ten zu müs­sen. Anschlie­ßend geges­sen, geschla­fen, gebloggt, wei­ter­ge­schl… zzzZZZ

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    #tgbchblggn: Stephen King, gerne!, Raab, Friseur, Hardwaredefekt, Aurora

    Ste­phen King. Die Der-Dunk­le-Turm-Rei­he hat mich anschei­nend für alle ande­ren Autoren ver­saut. Ok, viel­leicht war Tol­stoi jetzt ein ziem­lich har­ter Bruch, aber nach etwas mehr als der Hälf­te muss­te ich »Anna Kare­ni­na« erst­mal weg­le­gen, weil da in so vie­len (wirk­lich ganz wun­der­vol­len und fein­sin­ni­gen) Wor­ten exakt gar nichts pas­siert. Die Lücke woll­te ich mit »Unten am Fluss« fül­len, und, nun ja, gleich­wohl hier deut­lich mehr pas­siert … es packt mich ein­fach nicht. Jetzt: »Joy­land«, aller­dings auf eng­lisch. Mal schau­en, ob ich mich in den unüber­setz­ten King ein­groo­ven kann. Und dann den Dunk­len Turm ein­fach noch­mal lesen. HARHAR!

    »Nicht dafür.« Was ist eigent­lich aus dem guten, alten »Gern gesche­hen« gewor­den? »Gern gesche­hen« (kei­nes­falls zu ver­wech­seln mit dem reflex­haf­ten, sehr ser­vice­ori­en­tie­ren »ger­ne!«) ist eine in jeder Hin­sicht ange­mes­se­ne Ant­wort auf ein Dan­ke: Sie ist zuge­wandt, auf Augen­hö­he und in jeder Hin­sicht freund­lich.

    Ste­fan Raab. Dem Mann sind kurz­fris­tig Kar­ten in den Schoß gefal­len, und so besuch­ten wir am Don­ners­tag Abend »Ste­fan Raab Live!« in der Köln­are­na. Ich sach ma: War nicht sooo. Aber Max Mutz­ke hat irgend­wann zwi­schen­durch einen Ton über gefühl­te drei Minu­ten per­fekt gehal­ten und beein­dru­ckend locker aus­klin­gen las­sen. Das war sehr schön.

    Fri­seur. Über­ra­schung! Mei­ne Haa­re sind nicht mehr die einer Sech­zehn­jäh­ri­gen und ver­tra­gen die stän­di­ge Blon­die­re­rei nicht mehr ganz so gut. Der Plan war jetzt, zwar wei­ter­hin blond, aber deut­lich natür­li­cher zu wer­den, und als ich ges­tern nach zwei­ein­halb Stun­den den Fri­seur­sa­lon ver­ließ, sah man … exakt gar nichts. Ich hal­te das für eine abso­lu­te Meis­ter­leis­tung und bin unge­mein zufrie­den.

    Hard­ware­de­fekt. Anstatt nach dem Fri­seur­be­such auf der Couch mit mei­nem neu­en King zu lüm­meln, bekam ich Besuch vom HP-Ser­vice­tech­ni­ker, der mein gelieb­tes ZBook ver­arz­ten soll­te. Jetzt hat es zwar eine neue Haupt­pla­ti­ne und – wahr­schein­lich – funk­ti­ons­tüch­ti­ge USB-C-Ports, redet aber nur noch in Blue­s­creens mit mir. Hier sehe ich durch­aus Ver­bes­se­rungs­po­ten­ti­al.

    Auro­ra im Köl­ner E-Werk. Bezau­bernds­tes Kon­zert ever. Wäh­rend ich es zu Hau­se noch nicht ein­mal geschafft habe, eins ihrer Alben am Stück zu hören, hät­te ich ihr ges­tern Abend noch dop­pelt so lan­ge zuhö­ren kön­nen – wenn auch der Ton­tech­ni­ker für mei­nen Geschmack etwas zu steil am Hall-Reg­ler gedreht hat. Aber, mei­ne Güte, was ist die­se Frau für ein bezau­bern­des, ener­gie­ge­la­de­nes und bis ins Mark güti­ges Feen­we­sen. Hier singt sie Ima­gi­ne Dra­gons »Beli­ver«. Bit­te­schön, gern gesche­hen.

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    #tgbchblggn: Rücken, Waffeln, Werbung

    Rücken. Schö­ne Grü­ße von mei­ner Brust­wir­bel­säu­len­mus­ku­la­tur! Als ich ges­tern früh zur Scham­poo­fla­sche griff, ver­hak­te sich etwas unter dem Schul­ter­blatt links, und nun krampft gefühlt alles ab TH 6 auf­wärts. Ich ken­ne das schon zur Genü­ge, ein kla­res Zei­chen, dass ich mich nicht aus­rei­chend fortbewe­ge, as in: spa­zie­ren­ge­hen, wan­dern, lau­fen. Ich tei­le da übri­gens die Hal­tung mei­nes Rückens sehr, das Knie dürf­te so lang­sam gern mal fer­tig aus­hei­len. (Bis dahin duf­te ich herr­lich nach rotem Tiger­balm und hal­te den Kopf sehr, sehr auf­recht.)

    Waf­feln! [Unbe­auf­trag­te Pro­dukt­wer­bung ahead] Seit dem Auf­wa­chen konn­te ich nur an Waf­feln den­ken. Gut, dass ich eh am Nach­mit­tag mit Gar­vin ver­ab­re­det war und ihn für einen Besuch bei Sun­ny­su gewin­nen konn­te. Für mich gab es eine vega­ne Egg-Waff­le mit fro­zen Yoghurt, Mr. Tom, Ore­os und dop­pelt Kara­mell-Soße, es war ein Fest. Anschlie­ßend haben wir noch die beängs­ti­gend som­mer­li­che Abend­luft genutzt, um eine Run­de um den Hof­gar­ten zu dre­hen und famo­se Gesprä­che mit frus­trie­ren­dem Inhalt zu füh­ren.

    Wer­bung in Blogs / DSGVO. Muss man jetzt eigent­lich wirk­lich jeden Furz als Wer­bung kenn­zeich­nen? Könn­te man nicht ein­fach einen Deal machen und sagen: Wenn es bezahlt oder ander­wei­tig ver­gü­tet ist, dann muss es gekenn­zeich­net wer­den, und sonst halt nicht? Ist doch albern. Genau­so albern wie die­se beknack­ten DSGVO-Ban­ner, die nichts ande­res gemacht haben, als mich dar­auf zu kon­di­tio­nie­ren, erst­mal grund­sätz­lich bei allem, was auf­poppt, ent­nervt auf OK zu kli­cken, nur damit es ver­schwin­det. Es ist ein biss­chen so, als wür­de man erwach­se­ne Inter­net­peop­le wohl­mei­nend zurück in einen Todd­ler-Suit quet­schen, das geht doch so nicht.