Serien & Filme,  Tagebuch

Schlaf, Audrie & Daisy, Spaziergang und Monopoly

Schon wie­der aus­ge­schla­fen. Hat mein natür­li­cher Schlafrhyth­mus frü­her bei 2 am bis 10–11 am gele­gen, schei­ne ich mich gera­de bei 12 am ein­zu­pen­deln, und zwar bei glei­cher Auf­wach­zeit. Sagt man nicht eigent­lich, dass man im Alter ein gerin­ge­res Schlaf­be­dürf­nis ent­wi­ckelt?

Doku gese­hen. Dies­mal Audrie & Dai­sy auf Net­flix. Sagen wir mal so: I can rela­te. Der Ruf eines jun­gen Mäd­chens war auch schon in den 90ern schnel­ler rui­niert, als sie »Selbst­be­stim­mung« sagen konn­te – ich mag mir nicht aus­ma­len, um wel­chen Fak­tor die sozia­len Medi­en die­sen Zustand ver­schlim­mert haben.

Spa­zie­ren gegan­gen. Mit dem Mann eine klei­ne Run­de um den Block gedreht. Dank Fuß (Mann) und Knie (ich) kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, und es war herr­lich. Die­ses drau­ßen ist doch ganz nett, und dass mein Knie sich noch nicht mal gemel­det hat, fin­de ich unge­mein knor­ke.

Mono­po­ly gespielt. Ich LIEBE Mono­po­ly und lei­de sehr unter dem Umstand, dass ich damit meist allei­ne bin. Oder die Zeit nicht reicht – selbst die schnel­le Ver­si­on ist den meis­ten zu lang. Aber was macht schon ein biss­chen Zeit­ver­lust, wenn man gepfleg­tem Kar­ton­ka­pi­ta­lis­mus nach­ge­hen und scham­los sein Talent als Bank aus­le­ben kann? Genau. Ich habe dafür jeden­falls kein Ver­ständ­nis, ich könn­te STÄNDIG Mono­po­ly spie­len. Und so barst ich ges­tern fast vor Glück und Won­ne, als der Mann sich zu einer Par­tie bereit erklär­te. Nach­her spie­len wir wei­ter. Ich sag mal so: Läuft ganz gut für mich.