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                    </author>
    
        <published>2012-05-19T15:33:00Z</published>
        <updated>2012-05-21T12:10:14Z</updated>
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        <title type="html">Ein ❤ für Paketboten</title>
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                <p>
Vor einiger Zeit bestellten der Mann und ich Pizza. Wir überschlugen grob, dass der Preis der Pizzen inklusive der zusätzlichen Belagzutaten bei 14,50 Euro liegen müsste – was praktisch war, denn wir hatten überraschenderweise nur noch 15 Euro im Haus. 50 Cent Trinkgeld für den Pizzaboten also. Wir waren uns unsicher: 50 Cent, reicht das überhaupt? Eigentlich ist das nicht wenig Geld für eine durchaus überschaubare und eh schon arbeitgeberseitig monetär entlohnte Leistung, aber gemessen an der Regel, im Gastronomiesektor etwa die Hälfte der Mehrwertsteuer als Dank für guten Service hinzuzurechnen, deutlich unterdimensioniert.
</p>
<p>
Dann sah ich <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7836004">diese Sendung</a>, und was eigentlich direkt auf der Hand lag, ging mir im Geiste wie ein Feuerwerk auf: Traditionsgemäß bekommt der nette junge Mann, der sich als Pizzabote ein Beibrot verdient, ein anständiges Trinkgeld – wohingegen der Paketbote, der seinen Lebensunterhalt mit schwerer Paketschlepperei bestreitet, mit einem freundlichen <q>Danke!</q> vorlieb nehmen muss. Wenn er Glück hat. 
</p>
<p>
Wenn er Pech hat, ist er Teil eines Systems, das die Menschen gnadenlos ausbeutet, die mir meine Onlineeinkäufe so praktisch und schnell nach Hause liefern – und bezahlt sein beschämend geringes Einkommen mit nichts weniger, als mit seiner Gesundheit. Natürlich unterscheiden sich die einzelnen Paketdienste diesbezüglich voneinander, doch setzen auch Logistiker immer häufiger auf Subunternehmer, die selber nur selbständige Fahrer engagieren, die wiederrum ihr eigenes Kapital (Körper, Karre, Kraftstoff) einbringen müssen, um die Fuhren auszubringen. Man kann sich leicht ausrechnen, wie viele Pakete ausgefahren werden müssen, damit für jeden in dieser Kette Einkommen übrig bleibt. 
</p>
<p>
Ich hingegen zahle in der Regel gar nichts dafür, dass dieser Mann seinen (oder in Ausnahmefällen: diese Frau ihren) Job macht: Ich kaufe meist dort ein, wo Versandkosten ab Summe X entfallen, und bin zudem auch noch Amazon-Prime-Mitglied. Zudem scheint intensives Onlineshopping auch beim Durchschnittsverbraucher angekommen zu sein, denn mittlerweile nehme ich an manchen Tagen so viele Pakete für mich und meine Nachbarn an, dass es sich lohnt, Logistikerbingo zu spielen: DHL, dpd, Hermes, UPS, gls – BINGO! Vom praktischen Federgewicht bis zur höllisch schweren und sperrigen Tiernahrungslieferung ist alles dabei und wird mir direkt in den zweiten Stock getragen, meist ohne zu klagen oder allzu genervt zu schnaufen. 
</p>
<p>
Jahrelang habe ich mich nur bedankt, vielleicht an besonders heißen Tagen auch mal ein Glas Wasser angeboten – aber auf die Idee gekommen, mich persönlich bei diesen Menschen erkenntlich zu zeigen, bin ich nicht. (Ausgenommen das eine Mal, als wir dem DHL-Boten eine Weihnachtskarte schrieben und einen 5-Euro-Schein beilegten – eine an sich schöne Idee, die es aber irgendwie nicht in die Folgejahre schaffte.)
</p>
<p>
Von der Reportage aufgerüttelt, haben wir mit etwas begonnen, von dem ich erst Angst hatte, dass es gönnerhaft wirken könnte: Wir gaben Trinkgeld. Für jedes Päckchen, das an uns adressiert war, wechselten plötzlich 50 Cent ihren Besitzer, und alle Boten waren in erster Linie eins: Überrumpelt. Sie waren es so offensichtlich nicht gewohnt, dass man sich bei ihnen bedankt, dass manche von ihnen vor lauter Lächeln fast hinten übergefallen wären. Sie schienen davon überrascht, überhaupt persönlich bedacht und wahrgenommen zu werden, vielleicht haben sie auch einfach nicht damit gerechnet, dass man ihnen ohne geschäftlichen Zweck in die Augen schaut und einen kleinen Moment Freundlichkeit schenkt. Wie schrecklich ist das bitte? Da hetzt Tag für Tag eine Armee schwer bepackter Menschen von Haustür zu Haustür, spart uns allen viel Zeit und Geld, und hat wirklich keinerlei Routine darin, etwas Trinkgeld entgegenzunehmen?
</p>
<p>
Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich kann und will auf diesem Wege nicht kompensieren, dass Paketboten schlecht entlohnt werden; ich bilde mir auch nicht ein, dass meine 50 Cent am Ende des Tages ihre Lage verbessern. Aber wenn ich schon lediglich via Mischkalkulation für ihre Arbeit bezahle, dann will ich wenigstens signalisieren: Ihr tut da etwas für mich, das ich sehr schätze. Danke, dass ihr mir meine Pakete bringt und dabei freundlich seid. Nach meinem Verständnis hat ein Paketbote das nämlich genauso verdient, wie ein Kellner, Taxifahrer – oder eben Pizzabote. 
</p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://serotonic.de/Mispeln!-220.html" rel="alternate" title="Mispeln!" />
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                    </author>
    
        <published>2012-05-18T18:07:00Z</published>
        <updated>2012-05-19T12:33:21Z</updated>
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        <title type="html">Mispeln!</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Als der Mann diese Woche die Biokiste mitbrachte, machte mein Herz einen kleinen Hüpfer, denn: Diesmal waren Mispeln drin. Ich hatte ganz vergessen, wie Mispeln schmecken, schließlich ist es schon ein ganzes Leben her, dass ich die Früchte direkt aus <a href="http://serotonic.de/Heimat.-157.html">Omas Nachbargarten</a> gereicht bekam. Und falls Sie sich jetzt auch fragen: <q><a href="http://www.flickr.com/photos/serotonic/7222249062/">Mispeln?</a></q>, dann freue ich mich, Ihnen hier und jetzt Einblick in das Wesen der selten gewordenen Frucht geben zu können:
</p>
<!-- s9ymdb:164 --><img class="serendipity_image_center" width="600" height="400"  src="http://serotonic.de/uploads/happa/20120518_Mispel-1.jpg"  alt="" />
<p class="bu">
Das hier ist eine Mispel. Man kann sie zu Marmelade verarbeiten – oder einfach direkt essen.
</p>
<!-- s9ymdb:165 --><img class="serendipity_image_center" width="600" height="400"  src="http://serotonic.de/uploads/happa/20120518_Mispel-2.jpg"  alt="" />
<p class="bu">
In ihrem Inneren befinden sich 3 (bzw. 5) Kerne von überraschend weicher Konsitenz.
</p>
<!-- s9ymdb:166 --><img class="serendipity_image_center" width="600" height="400"  src="http://serotonic.de/uploads/happa/20120518_Mispel-3.jpg"  alt="" />
<p class="bu">
Ihr Fruchtfleisch ist recht fest und mürbe, ähnlich einer Aprikose.
</p>
<!-- s9ymdb:167 --><img class="serendipity_image_center" width="600" height="400"  src="http://serotonic.de/uploads/happa/20120518_Mispel-4.jpg"  alt="" />
<p class="bu">
Einmal aufgebrochen, kann man das Fruchtfleisch leicht von der Schale lösen und verspeisen.
</p>
<p>
Am besten isst man Mispeln, wenn sie schon etwas überreif sind. Sie schmecken dann ein bisschen wie eine Mischung aus Aprikosen und Kakis, etwas erdiger vielleicht, mit mehr Bitterstoffen. Vor allem aber schmecken sie nach Kindheit. 
</p>
<p>
Erwähnte ich schon, dass ich unsere Biokiste liebe?
</p> 
            </div>
        </content>
        
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        <published>2012-05-16T10:27:00Z</published>
        <updated>2012-05-16T10:27:00Z</updated>
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        <title type="html">Grand Prix de l'Eurovision de la Dings.</title>
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                <p>
<a href="http://bakublog.tv/">Lukas und Stefan berichten wieder vom Grand Prix, diesmal aus Baku.</a> Ick freu mir!
</p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://serotonic.de/Neues-vom-Ratgeber-101-subtile-Wege,-Leck-mich-am-Dings-zu-sagen-218.html" rel="alternate" title="Neues vom Ratgeber: 101 subtile Wege, »Leck mich am Dings« zu sagen" />
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        <published>2012-05-12T13:41:00Z</published>
        <updated>2012-05-12T15:32:06Z</updated>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Eigentlich wäre die Geschichte von meinem kaputten Monitor und dem Kundenservice von Samsung es wert, vollständig erzählt zu werden – wäre ich der Moserei nur nicht so müde. Deshalb überspringe ich einfach das nicht funktionierende Kontaktformular (<q class="note">Unsere Internetseite wurde für den Internet Explorer optimiert, andere Browser können Fehler verursachen.</q>), die 11 Tage Wartezeit auf eine Kontaktalternative und die Textbausteinschlacht (<q class="note">Übrigens: Wenn Sie mir jetzt zum dritten Mal die inhaltlich gleichen Textbausteine schicken, schmeiße ich eine Runde Sekt im Home Office!</q>), und komme direkt zu dem Moment, der mir zukünftige Kaufentscheidungen wirklich ungemein erleichtert:
</p>

<p>Ich so:</p>
<blockquote>
<p>
(…) leider nein – ich warte immer noch auf eine Stellungnahme zu meiner Briefpost vom 27. April (…). Ich habe das Schreiben der Einfachheit halber dieser E-Mail angehangen. 
</p>
</blockquote>

<p>Samsung so:</p>
<blockquote>
<p>
Wir haben Ihr Schreiben zur Kenntnis genommen. 
</p>
</blockquote>

<p>
(Ihr mich auch.)
</p> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
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        <link href="http://serotonic.de/Serien-2012-II-214.html" rel="alternate" title="Serien 2012 (II)" />
        <author>
            <name>serotonic</name>
                    </author>
    
        <published>2012-05-09T18:09:00Z</published>
        <updated>2012-05-09T18:33:22Z</updated>
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        <title type="html">Serien 2012 (II)</title>
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<h3 id="NurseJackie"><a href="http://www.imdb.com/title/tt1190689/" title="… in der imdb">Nurse Jackie</a> – Staffel 1</h3>
<p>★★★★★★★★☆☆</p>
<p>
Jackie Peyton ist vieles: Krankenschwester, zweifache Mutter, Ehefrau, Geliebte und – wie man heute so salopp sagen würde – völlig durch. Ihren viel zu langen Arbeitstag bestreitet sie in vollem Einsatz für <del>das Gute</del> ihre Patienten und mit freundlicher Unterstützung von Oxycodon, Vicodin und Amphetaminen. In den Pausen schläft sie mit dem Apotheker – oder besucht einen Mutter-Tochter-Stepkurs. Und so ambivalent, wie der Hauptcharakter daherkommt, ist auch die ganze Serie: Halb Komödie, halb Drama. <em>Nurse Jackie</em> macht unglaublich viel Spaß (und ich bin ganz offizielles <a href="http://www.imdb.com/name/nm0923266/">Merritt-Wever</a>-Fangirl, ihrer Rolle als Lernschwester Zoey wegen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yC0rWVuicgQ">Groß!</a>).
</p>

<h3 id="MadMen"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0804503/" title="… in der imdb">Mad Men</a> – Staffel 2</h3>
<p>★★★★★★★★☆☆</p>
<p>
Da mache ich es mir einfach und verweise kurzerhand auf <a href="http://serotonic.de/Serien-2011-III-192.html#MadMen">meinen Review zur ersten Staffel</a>. Ich habe mir zwischenzeitlich übrigens angewöhnt, dem Mann erst einmal einen schönen Bourbon einzuschenken und seine Krawatte zu lockern, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt (aber das nur am Rande). <em>Mad Men</em> strotzt nur so vor Liebe zum Detail und Sinn für’s Große, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fnHDum8sG4o">absolutely stunning</a>. Must-See-Serie! 
</p>

<h3 id="BreakingBad"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0903747/" title="… in der imdb">Breaking Bad</a> – Staffel 3</h3>
<p>★★★★★★★★★☆</p>
<p>
Auch hier: Lesen Sie doch bitte einfach, was ich zur <a href="http://serotonic.de/Serien-2010-I-128.html#brba">ersten</a> und <a href="http://serotonic.de/Serien-2010-V-149.html#BreakingBad">zweiten</a> Staffel schrieb. Was mich an <em>Breaking Bad</em> so umhaut: Die Story und die Charaktere entwickeln sich einfach immer weiter, völlig authentisch und ohne dabei altbekannten Serienmustern zu folgen. Die Autoren schaffen es einfach immer wieder, überraschende Wendungen zu zeichnen – oder einfach mal eine Folge zu schreiben, in der sich vordergründig alles nur darum dreht, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MsRkD4spr8E">eine Fliege zu fangen</a>.
</p>

<h3 id="Dexter"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0773262/" title="… in der imdb">Dexter</a> – Staffel 5</h3>
<p>★★★★★★★★★☆</p>
<p>
Eigentlich hatte ich gehofft, dass die fünfte Staffel das Tempo aufgreift, das <a href="http://serotonic.de/Serien-2011-II-191.html#Dexter">das Finale der vierten Staffel</a> zu so einem Riesenknaller gemacht hat. Die Hoffnung wurde erst einmal enttäuscht – aber dann kam <a href="http://www.imdb.com/name/nm0005466/">Lumen</a>, und die stellte so ziemlich alles auf den Kopf. Die fünfte Staffel <em>Dexter</em> rüttelt im Grunde nochmal alle Charaktere so richtig schön durch und funktioniert endlich einmal wieder komplett und als Einheit für mich (das war übrigens bisher nur bei der ersten Staffel der Fall). 
</p>

<h3 id="GameOfThrones"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0944947/" title="… in der imdb">Game of Thrones</a> – Staffel 1</h3>
<p>★★★★★★★★★★</p>
<p>
Zwei Worte: Meine Fresse. Was für eine Serie! <em>Game of Thrones</em> hat alles: Sex und Gewalt, Liebe und Hass, Freundschaft und Intrigen, Humor und Tiefgang – und last, but not least (meine Damen und Herren, ich flippe VÖLLIG aus!): Zombies. Und was hier in der Aufzählung noch total beliebig klingt, ist in der Ausführung einfach nur herrlich komplex, atemberaubend spannend und außerdem so aufwändig produziert, dass man das ganze Blut, den reichlichen Schweiß und die diffuse Angst fast riechen kann. Derart geflasht war ich das letzte Mal bei <em>LOST</em>, und ich brenne schon wie irre auf die zweite Staffel.
</p>

<hr />
<p class="link">
<a href="http://serotonic.de/serien.html">Übersicht aller Serien</a>
</p> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
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        <link href="http://serotonic.de/Filmstoeckchentime,-Baby!-217.html" rel="alternate" title="Filmstöckchentime, Baby!" />
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            <name>serotonic</name>
                    </author>
    
        <published>2012-05-04T19:48:00Z</published>
        <updated>2012-05-09T13:08:53Z</updated>
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            <category scheme="http://serotonic.de/themen/Stockfang-und-korrekte-Listenfuehrung-9" label="Stockfang und korrekte Listenführung" term="Stockfang und korrekte Listenführung" />
    
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        <title type="html">Filmstöckchentime, Baby!</title>
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                <p>
Wenn der <a href="http://www.jawl.net/ein-filmstockchen-ein-filmstockchen-filmfragen-mit-dreh/2012-04-01/">Christian</a> fragt, lass ich mich doch nicht zweimal bitten!
</p>

<dl>
<dt>Gehst Du (noch) ins Kino, oder hat ihm das Heimkino mit allen seinen Vor- und Nachteilen da inzwischen den Rang abgelaufen?</dt>
<dd>
Ich gehe (wieder) leidenschaftlich gerne ins Kino. Auf den ganz großen Screen möchte ich einfach nicht verzichten – auch wenn die Qualität zu Hause mittlerweile manchmal besser ist, ist das Erlebnis doch ein völlig anderes. Wenn ich auch den Umstand verfluche, meist neben Alkoholikern oder Quasselstrippen zu sitzen zu kommen.
</dd>

<dt>Hollywood? Bollywood? Western oder Drama, finnisches Problemstück oder deutsche Komödie – gibt es Genres die Dich garantiert ins Kino ziehen oder garantiert abhalten?</dt>
<dd>
Bollywood würde ich mir im Kino nie antun – zu Hause aber auch nicht. Die durchschnittliche deutsche Komödie stößt mich ebenso grundsätzlich ab. Und für ein kleines Frauenfilmchen würde ich den Arsch auch niemalsnicht hochbekommen (in einem schwachen Moment aber doch vielleicht zu Hause … ähem). Es gibt sicher noch unzählige weitere Genres, die ich im Kino meiden würde – aber kein konkretes, das mich zuverlässig ins Kino zieht, da bin ich außerordentlich flexibel.
</dd>

<dt>»Sex and the City, der Film« – wie stehst Du dazu, wenn erfolgreiche Fernsehserien den Sprung ins Kino wagen – und gibt es eine Serie, die Du gerne dort sehen würdest?</dt>
<dd>
Hrm. <em>Sex and the City</em> ist ein gutes Beispiel, warum man die Finger davon lassen sollte. <a href="http://www.imdb.com/title/tt0379786/">Serenity</a> hingegen hat ein kleines Fangirl ganz doll glücklich gemacht, weil er <a href="http://www.imdb.com/title/tt0303461/">Firefly</a> einen würdigen Abschluss gegeben hat (Firefly war aber auch nicht erfolgreich). Ich würde also sagen: Das kommt ganz auf die Serie an – und natürlich darauf, ob der Film dann auch gut gemacht ist und es schafft, den Charme der Serie mitzunehmen, ohne zu viel an den Blockbustergott zu opfern.
</dd>

<dt>Harry Potter der siebte, James Bond der achtunddrölfzigste – bist Du ein Kino-Serien-Gänger?</dt>
<dd>
Definitiv. Das ist aber mit sehr vielen Dingen so: Was ich einmal angefangen habe, bringe ich auch zu Ende. Und ich freue mich schon wie Bolle auf den letzten Twilight-Teil! Weißtebescheid.
</dd>

<dt>Und zum Schluss: Schon mal im Kino gewesen, nur um zu knutschen?</dt>
<dd>
Um Gottes willen, nein! Ich erinnere mich daran, einmal im zarten Teenageralter wild im Kino beknutscht worden zu sein und es ärgerlich gefunden zu haben, mir anschließend den halben Film erzählen lassen zu müssen. Ins Kino gehe ich, wenn ich einen Film sehen will. Fummeln ist aber okee. 
</dd>
</dl>

<hr />
<p>
Die Regeln schreiben vor, dass ich mir doch bittschön eigene fünf Fragen überlegen und das Stöckchen unter deren Verwendung weiterreichen möchte, aber hier: Ich hatte schon Weißwein und muss noch Fertigpesto kochen. Man möge mir verzeihen. 
</p>

<hr />
<p class="note">
For the record: Das hier ist das aller, allererste Stöckchen in der serokratie. Wahnsinn.
</p>

 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://serotonic.de/Filme-2012-III,-UEbersicht,-chronologisch-216.html" rel="alternate" title="Filme 2012 (III, Übersicht, chronologisch)" />
        <author>
            <name>serotonic</name>
                    </author>
    
        <published>2012-05-04T14:01:00Z</published>
        <updated>2012-05-04T14:04:14Z</updated>
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        <title type="html">Filme 2012 (III, Übersicht, chronologisch)</title>
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                <p>
Ich hätte da mal eben eine Reihe Filme kurzrezensiert:
</p>

<ul class="medialist">
  <li>The Three Musketeers <a class="note" href="http://www.imdb.com/title/tt1509767/">imdb</a> <a class="fb" title="Kurzkritik auf Facebook" href="https://www.facebook.com/serotonic/posts/428447540499315">★★★★☆☆☆☆☆☆</a></li>
  <li>How to Train Your Dragon <a class="note" href="http://www.imdb.com/title/tt0892769/">imdb</a> <a class="fb" title="Kurzkritik auf Facebook" href="https://www.facebook.com/serotonic/posts/409377612426775">★★★★★★★☆☆☆</a></li>
  <li>Cowboys &amp; Aliens <a class="note" href="http://www.imdb.com/title/tt0409847/">imdb</a> <a class="fb" title="Kurzkritik auf Facebook" href="https://www.facebook.com/serotonic/posts/420001898018912">★★★★☆☆☆☆☆☆</a></li>
  <li>The Fighter <a class="note" href="http://www.imdb.com/title/tt0964517/">imdb</a> <a class="fb" title="Kurzkritik auf Facebook" href="https://www.facebook.com/serotonic/posts/430391663638638">★★★★★★★★☆☆</a></li>
  <li>Brokeback Mountain <a class="note" href="http://www.imdb.com/title/tt0388795/">imdb</a> <a class="fb" title="Kurzkritik auf Facebook" href="https://www.facebook.com/serotonic/posts/289746337782428">★★★★★★★★★☆</a></li>
  <li>Beginners <a class="note" href="http://www.imdb.com/title/tt1532503/">imdb</a> <a class="fb" title="Kurzkritik auf Facebook" href="https://www.facebook.com/serotonic/posts/323271317746017">★★★★★★★☆☆☆</a></li>
  <li>Real Steel <a class="note" href="http://www.imdb.com/title/tt0433035/">imdb</a> <a class="fb" title="Kurzkritik auf Facebook" href="https://www.facebook.com/serotonic/posts/399004890122999">★★★☆☆☆☆☆☆☆</a></li>
</ul>

<hr />
<p class="link">
<a href="http://serotonic.de/filme.html">Übersicht aller Filme</a>
</p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://serotonic.de/Kein-Panda.-215.html" rel="alternate" title="Kein Panda." />
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            <name>serotonic</name>
                    </author>
    
        <published>2012-05-03T09:49:00Z</published>
        <updated>2012-05-09T11:26:22Z</updated>
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        <title type="html">Kein Panda.</title>
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<p>
Ey, <a href="http://www.frosta.de/">Frosta</a>! I can haz Cooperationsprodukte mit <a href="http://www.followfish.de/">followfish</a>?
</p> 
            </div>
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        <link href="http://serotonic.de/Buch-Emma-213.html" rel="alternate" title="Buch: Emma" />
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            <name>serotonic</name>
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        <published>2012-04-28T12:36:00Z</published>
        <updated>2012-05-02T11:28:45Z</updated>
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        <title type="html">Buch: Emma</title>
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<h3><a href="http://www.amazon.de/Emma-Roman-Jane-Austen/dp/3150200083/">Emma</a>
<br />Jane Austen (Autor), Ursula und Christian Grawe (Übersetzer)</h3>
<p>
Von allen Austen-Romanen war <em>Emma</em> der einzige, mit dem ich echte Schwierigkeiten hatte. Ich wurde mit keinem der zahlreichen Charaktere mehr als lauwarm, was besonders im Kontext der Handlung heikel ist, denn: Es gibt sehr wenig davon. Ich möchte sogar fast behaupten, dass auf den 578 Seiten exakt gar nichts geschieht. Dass dieses Nichts auf durchaus sehr kunstvolle Weise vonstattengeht, konnte mich nur wenig trösten.
</p>
<p class="intro">
Emma ist <del>eine dumme Gans</del> ein junges Mädchen, das mutterlos, aber behütet im Haus ihres wohlsituierten Vaters aufwuchs und keine Sorgen kennt. In ihrer reichlichen Freizeit betätigt sie sich als gern gesehener Gast bei anderen angesehenen Familien, stattet den Armen Aufmerksamkeitsbesuche ab und betätigt sich Kraft ihres Rangs und Namens als Kupplerin – obwohl sie eine Ehe für sich selbst kategorisch ablehnt. Doch als plötzlich eine Konkurrentin im Dorf Einzug hält und an ihrem Thron wackelt, gerät auch Emmas Selbst- und Weltbild ins Wanken, und am Ende … Ach, lassen wir das.
</p>
<p>
Keine Frage, <em>Emma</em> ist großartig geschrieben; die Charaktere, die gesellschaftliche Ordnung, die zwischenmenschlichen Beziehungen sind feinsinnig erdacht, haben eine beachtliche Tiefe undsoweiterundsofort – doch ich habe mich beim Lesen ganz einfach gelangweilt. Ich habe mit niemanden leiden können und für niemanden hoffen wollen, und hätte ich in einer Castingshow gesessen, hätte ich am Ende gesagt: <q>Jane, das war technisch sehr beeindruckend, aber ich habe dich leider nicht gefühlt.</q>
</p> 
            </div>
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        <link href="http://serotonic.de/Nachholblog-212.html" rel="alternate" title="Nachholblog" />
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            <name>serotonic</name>
                    </author>
    
        <published>2012-04-27T17:14:00Z</published>
        <updated>2012-05-08T18:05:00Z</updated>
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        <title type="html">Nachholblog</title>
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                <!-- s9ymdb:159 --><img class="border" width="600" height="200"  src="http://serotonic.de/uploads/wirresich/201110_Santa-Monica-Pier.jpg"  alt="" />
<p>
Soeben in den Entwürfen gefunden und postwendend veröffentlicht:
</p>
<ul class="semi">
<li><a href="http://serotonic.de/USA-2011-186.html">USA 2011</a></li>
<li><a href="http://serotonic.de/So-shut-the-fuck-up.-78.html">So shut the fuck up.</a></li>
</ul> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://serotonic.de/Serien-2012-I-210.html" rel="alternate" title="Serien 2012 (I)" />
        <author>
            <name>serotonic</name>
                    </author>
    
        <published>2012-04-27T16:30:00Z</published>
        <updated>2012-04-27T17:10:12Z</updated>
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        <title type="html">Serien 2012 (I)</title>
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<h3 id="FallingSkies"><a href="http://www.imdb.com/title/tt1462059/" title="… in der imdb">Falling Skies</a> – Staffel 1</h3>
<p>★★★★★☆☆☆☆☆</p>
<p>
Der Plot ist altbekannt: Aliens haben die Erde angegriffen und kurzerhand an sich gebracht. Nur wenige Menschen haben überlebt und ziehen jetzt durch die leeren Städte, ständig hungrig und im Krieg mit den Invasoren von Outta Space, immer ein Ziel vor Augen: Die Aliens zu bekämpfen und die eigene Freiheit wiederzuerlangen. 
<br />Eigentlich hätten wir Falling Skies mögen müssen – der Mann und ich stehen ja so auf SciFi und sind da auch gar nicht so wählerisch. Die Serie gibt sich auch wirklich Mühe, neue Einfälle in den ollen Storyschinken einfließen zu lassen (parasitär ferngesteuerte Kinder!) und spielt auch schön mit ethischen Aspekten (Alien-Waterboarding!), es gibt Explosionen, irre Sounds, und gleich mehrere harte Quotenblondchen, aber irgendwie ist alles nur so halb spannend und durchaus beliebig. Daher hat es die erste Staffel Falling Skies bei uns noch nicht einmal bis zum Finale geschafft. 
</p>
<p class="note">(Dass im Juni eine zweite Staffel startet, überrascht mich ernsthaft, freut mich aber ungemein für <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001864/">Noah Wyle</a>, den ich seit ER sehr liebe.) 
</p>

<h3 id="CougarTown"><a href="http://www.imdb.com/title/tt1441109/" title="… in der imdb">Cougar Town</a> – Staffel 1</h3>
<p>★★★★★☆☆☆☆☆</p>
<p>
Dings, lass Langmut regnen. Langmut mit dem Jugendlichkeitszwang, Langmut mit dem Schönheitswahn, Langmut mit Courteney Cox’ Mimik. Aber von vorne: Jules ist (OMG!) 40 Jahre alt, hat sich (OMG!) von ihrem Mann getrennt und will sich nicht so ganz damit zufrieden geben, kein Teenager mehr, sondern vielmehr (OMG!) alleinerziehende Mutter eines Teenagers zu sein. Wie in Sitcoms üblich, verhelfen ihr eine ganze Menge Sidekicks zu einer ganzen Menge hochnotpeinlicher Momente, und das ist häufig tatsächlich lustig. Noch häufiger aber überwiegt der Ärger über die Vorstellung, eine Frau müsse ihr Leben lang 45 Kilo bei 1,70 Meter Körpergröße wiegen, möglichst bitchy gekleidet sein und um Gottes Willen ewig jung und straff aussehen. Sicher soll Cougar Town diesen Umstand <em>eigentlich</em> persiflieren – für meinen Geschmack wird das Klischee aber viel zu platt bedient. Allein die allererste Szene: Da steht die wirklich extrem gut aussehende und darüber hinaus spindeldürre Courteney Cox vor dem Spiegel und kneift sich ernsthaft verzweifelt in die nicht vorhandenen Speckröllchen. Da komm ich einfach nicht mehr mit, so witzig das Ganze auch umgesetzt ist.
</p>

<h3 id="Haven"><a href="http://www.imdb.com/title/tt1519931/" title="… in der imdb">Haven</a> – Staffel 1</h3>
<p>★★☆☆☆☆☆☆☆☆</p>
<p>
In der Kleinstadt Haven passieren merkwürdige Dinge – und als die junge FBI-Agentin Audrey Parker auf ihrer Durchreise in so ein merkwürdiges Ding gerät, wird sie neugierig. Sie beschließt, in Haven zu bleiben und dort die örtlichen Cops bei Ihrer Arbeit gegen das Paranormale zu unterstützen. Ein durchaus interessanter Ansatz: Kommt da so ein Gör daher und zeigt erst einmal den doofen Kleinstadtpolizisten, wie das so geht mit der Ermittlungsarbeit. Der Einstieg in diese Serie könnte an Glaubwürdigkeit kaum noch zu toppen sein. Außerdem sind die Dialoge ganz, ganz schlimm; das Licht ist schlecht und das Schauspiel hölzern – es ist mir ein Rätsel, wie Haven in die dritte Staffel gehen könnte, während so etwas wundervolles wie <a href="http://www.imdb.com/title/tt0303461/">Firefly</a> … hachja. Äpfel mit Birnen. 
</p>

<h3 id="TheDefenders"><a href="http://www.imdb.com/title/tt1592254/" title="… in der imdb">The Defenders</a> – Staffel 1</h3>
<p>★★★★★★☆☆☆☆</p>
<p>
Ich liebe das Legal Genre, ich liebe Las Vegas – ich wollte auch The Defenders lieben. Mit James Belushi und Jerry O'Connell in den Hauptrollen standen die Chancen ganz gut, doch leider kommen die Nebencharaktere allesamt farblos bis nervig daher – so wie die Stories auch. Und obwohl die Serie in Vegas spielen sollte, war Vegas so gut wie nie ernsthaft vertreten; selbst die Kulissen waren so offensichtlich L.A., dass ich mich regelrecht verarscht fühlte. Und auch die Hauptrollen lösten das Versprechen ihrer Besetzung nicht ein – ich habe bislang erst eine Folge Boston Legal gesehen, aber allein in dieser einen Folge passierte deutlich mehr an Chemie zwischen den Charakteren, als hier in der ganzen Staffel. So war The Defenders insgesamt ganz nett, wurde aber völlig zurecht nicht verlängert. 
</p>

<h3 id="PrivatePractice"><a href="" title="… in der imdb">Private Practice</a> – Staffel 4</h3>
<p>★★★★☆☆☆☆☆☆</p>
<p>
Hatte ich für die dritte Staffel noch <a href="http://serotonic.de/Serien-2010-V-149.html#PrivatePractice">lobende Worte</a> übrig, kann ich bei der 4. Staffel nur noch mit einer Hand voll Whatthefucks dienen. Mittlerweile hat, so glaube ich, bereits jeder mit jedem geschlafen, alle hatten schon Kinder oder doch keine miteinander, waren todkrank, sind genesen, wurden vergewaltigt, verbrannt, geschlagen, entführt, verlassen oder bevormundet, sind gegangen, wiedergekehrt und dann doch wieder verschwunden; es ist ein ständiges Hin-und-Her und in erster Linie eins: Unglaubwürdig. Was extrem schade ist, denn ich mag einige der Schauspieler sehr, kann nur ihre Rollen einfach nicht mehr ertragen. Die fünfte Staffel muss daher auch ganz dringend ohne uns auskommen – und es bleibt zu hoffen, dass die Produzenten ein Einsehen haben und den Spin-Off-Zombie nicht noch in eine sechste Staffel schicken. 
</p>

<hr />
<p class="link">
<a href="http://serotonic.de/serien.html">Übersicht aller Serien</a>
</p> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://serotonic.de/Maloefterdankesagen-Gentlemen,-Leerzeichen,-KiWi-und-ich-209.html" rel="alternate" title="#Malöfterdankesagen: Gentlemen, Leerzeichen, KiWi und ich" />
        <author>
            <name>serotonic</name>
                    </author>
    
        <published>2012-04-24T12:15:00Z</published>
        <updated>2012-04-26T12:27:34Z</updated>
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        <title type="html">#Malöfterdankesagen: Gentlemen, Leerzeichen, KiWi und ich</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Und gleich nochmal ein Dankeschön, diesmal an den <a href="http://www.kiwi-verlag.de/">KiWi-Verlag</a>. Ich hatte mir kürzlich die <a href="http://www.amazon.de/Gentlemen-leben-Abgrund-Profi-Basketball-ebook/dp/B006JNJOTK/">Kindle-Version</a> von Thomas Pletzingers »Gentlemen, wir leben am Abgrund« gekauft (mein erstes E-Book, btw), und mich binnen weniger Prozent Lesefortschritt schwarz geärgert. In gefühlt jedem zweiten Absatz fehlten Leerzeichen – tauchten dafür aber etwas später an den unpassendsten Stellen wieder auf. 
<p>
Das ständige Stolpern machte das Buch für mich leider so ziemlich unlesbar. Und so schickte ich eine E-Mail nebst exemplarischen Ablichtungen an den Verlag, wo man die Kritik wohl direkt umsetzte und einen Updateprozess bei Amazon startete. Der ist anscheinend noch nicht durch, jedenfalls konnte ich mir bislang keine neue Version herunterladen. Weiterlesen kann ich aber trotzdem schon, denn – Achtung, wir schreiten jetzt zur Danksagung! – vorhin klingelte der Postbote und drückte mir die gedruckte Version des Buches in die Hand. Ist das nicht toll? Ich freue mich jedenfalls sehr.
</p>
<hr />
<p class="note">
Ich prangere aber an, dass die 2. Auflage keine Noppen hat. <em>KEINE! NOPPEN!</em><br /> (Hihi)
</p> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://serotonic.de/Buch-Die-Frauen-von-Savannah-208.html" rel="alternate" title="Buch: Die Frauen von Savannah" />
        <author>
            <name>serotonic</name>
                    </author>
    
        <published>2012-04-23T17:33:00Z</published>
        <updated>2012-05-02T11:27:47Z</updated>
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        <title type="html">Buch: Die Frauen von Savannah</title>
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<h3><a href="http://www.amazon.de/Die-Frauen-Savannah-Beth-Hoffman/dp/3462042866/">Die Frauen von Savannah</a>
<br />Beth Hoffman (Autor), Isabel Bogdan (Übersetzer)</h3>
<p>
Ungefähr ein Jahr ist es nun her, dass ich <em>Die Frauen von Savannah</em> las – und wenn ich zurückdenke, fällt mir sofort ein bestimmtes Wort ein, und zwar: <em>Warm</em>. 
</p>
<p class="intro">
Cecilia »CeeCee« Honeycutt hat es nicht leicht: Ihre Mutter ist schwer psychotisch, und ihr Vater ist selten daheim. Die Zwölfjährige bemüht sich nach Kräften, Verantwortung zu übernehmen und den gemeinsamen Alltag im Griff zu halten – bis Ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt. Ihr Vater schiebt Cecilia unvermittelt zu ihrer Großtante nach Savannah ab, was sich als echter Glücksgriff für das verstörte Mädchen entpuppt. Denn Tante Tootie und die Köchin Oletta empfangen sie mit offenen Armen und geben ihr das, was ein Kind braucht: Liebe, Sicherheit und gutes Essen. CeeCee lernt nun endlich, was es bedeutet, behütet zu werden, Freunde zu haben, zusammenzuhalten … und beginnt ein neues Leben.
</p>
<p>
Die Geschichte ist jetzt kein besonders großer Wurf und bietet nur wenige Überraschungen, aber sie liest sich sehr schön weg, macht hübsche, geradezu üppige Bilder im Kopf, herrliche Gerüche in der Nase und ist vor allen Dingen, nun ja: Warm. Mich hat es ein wenig gestört, dass sie nach hinten raus immer episodenhafter wird; es hätte dem Buch sicher gut getan hätte, wenn sich die Autorin von dem einen oder anderen Liebling getrennt hätte. Trotzdem habe ich <em>Die Frauen von Savannah</em> gerne gelesen.
</p>
<p> 
Was für mich aber absolut mindblowing war: Es war das erste Buch, das von einem mir bekannten Autor übersetzt wurde – von <a href="http://www.isabelbogdan.de/">Isabel Bogdan</a> nämlich. Gerade am Anfang des Buches musste ich ständig grinsen, weil ich es so toll fand, ihr indirekt beim Arbeiten über die Schulter zu schauen. Ich erinnerte mich an die Blogeinträge, die sie während der Übersetzung verfasste (Zimtschnecken!), grinste über einzelne Wörter und fand es wirklich riesig: Isas Stil war unverkennbar, aber ohne das Buch zu kapern. Erstaunlich, dieses Übersetzen.
</p>
<hr />
<p class="link"><a href="http://www.isabelbogdan.de/2011/03/15/neuerscheinung/">Isa hat natürlich auch über das Buch geschrieben.</a></p> 
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        <published>2012-04-23T12:59:00Z</published>
        <updated>2012-04-26T12:22:41Z</updated>
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                <p>
Außerdem möchte ich mich mindestens ebenso herzlich bei der <a href="http://www.helgoline.de/">Helgoline</a> bedanken, die – gleichwohl meine Stornierung eigentlich viel zu kurzfristig kam – mein Katamaran-Ticket nach Helgoland anstandslos zurückgenommen hat. Das ist nicht selbstverständlich und ich bin sehr dankbar für den unkomplizierten und überraschend freundlichen Umgang mit meinem Anliegen. 
</p>
<hr />
<p class="note">
Apropos dankbar: <a href="http://www.isabelbogdan.de/">Isa</a> und <a href="http://www.herzdamengeschichten.de/">Maximilian</a> organisieren die tollsten Klassenfahrten der Welt. Ich weiß, was ich verpasst habe. 
</p> 
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        <published>2012-04-23T09:28:00Z</published>
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<p>
Ein herzliches Dankeschön geht an den DuMont-Buchverlag, der mir diesen wunderschönen <a href="http://www.dumont-buchverlag.de/buch/Lewis_Carroll_Wandroman_Alice_im_Wunderland/10761">Wandroman</a> direkt nochmal rausschickte, nachdem mein Erstbestellter so einiges an Transport-Andötschung erlitten hatte, und dabei auf das obligatorische, förmliche Anschreiben mit Textbausteingeblubber verzichtete – und zwar zugunsten einer hübschen, handbeschriebenen Postkarte. Das war sehr nett und macht den Wandroman gleich nochmal schöner.
</p> 
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