Soeben in den Entwürfen gefunden und postwendend veröffentlicht:
Und gleich nochmal ein Dankeschön, diesmal an den KiWi-Verlag. Ich hatte mir kürzlich die Kindle-Version von Thomas Pletzingers »Gentlemen, wir leben am Abgrund« gekauft (mein erstes E-Book, btw), und mich binnen weniger Prozent Lesefortschritt schwarz geärgert. In gefühlt jedem zweiten Absatz fehlten Leerzeichen – tauchten dafür aber etwas später an den unpassendsten Stellen wieder auf.
Das ständige Stolpern machte das Buch für mich leider so ziemlich unlesbar. Und so schickte ich eine E-Mail nebst exemplarischen Ablichtungen an den Verlag, wo man die Kritik wohl direkt umsetzte und einen Updateprozess bei Amazon startete. Der ist anscheinend noch nicht durch, jedenfalls konnte ich mir bislang keine neue Version herunterladen. Weiterlesen kann ich aber trotzdem schon, denn – Achtung, wir schreiten jetzt zur Danksagung! – vorhin klingelte der Postbote und drückte mir die gedruckte Version des Buches in die Hand. Ist das nicht toll? Ich freue mich jedenfalls sehr.
Ich prangere aber an, dass die 2. Auflage keine Noppen hat. KEINE! NOPPEN!
(Hihi)
Außerdem möchte ich mich mindestens ebenso herzlich bei der Helgoline bedanken, die – gleichwohl meine Stornierung eigentlich viel zu kurzfristig kam – mein Katamaran-Ticket nach Helgoland anstandslos zurückgenommen hat. Das ist nicht selbstverständlich und ich bin sehr dankbar für den unkomplizierten und überraschend freundlichen Umgang mit meinem Anliegen.
Apropos dankbar: Isa und Maximilian organisieren die tollsten Klassenfahrten der Welt. Ich weiß, was ich verpasst habe.
Ein herzliches Dankeschön geht an den DuMont-Buchverlag, der mir diesen wunderschönen Wandroman direkt nochmal rausschickte, nachdem mein Erstbestellter so einiges an Transport-Andötschung erlitten hatte, und dabei auf das obligatorische, förmliche Anschreiben mit Textbausteingeblubber verzichtete – und zwar zugunsten einer hübschen, handbeschriebenen Postkarte. Das war sehr nett und macht den Wandroman gleich nochmal schöner.
Vor etwa 2 Jahren moserte ich in meinem alten Blog über einen ziemlich katastrophalen Restaurantbesuch bei einer Steakhouse-Kette. Man ging damals mit unserer Beschwerde ziemlich vorbildlich um, worüber ich ebenfalls im Blog berichtete. Der Mann und ich haben dann das Wiedergutmachungsessen gekostet, fanden es … ok
und vergaßen die ganze Sache ziemlich gründlich, bis – ja bis mich Anfang des Monats eine E-Mail des Steakhousekettenmarketings erreichte.
Es war eine sehr freundliche und sehr lange E-Mail, in der – sehr grob gesagt – zum Ausdruck kam, dass die Suchmaschinenplatzierung meines Blogeintrags eher ungünstig wäre und dass man es prima fände, wenn ich den Eintrag entfernen würde. Ich fand das einen Moment lang sehr komisch, bis ich eigenhändig Google anwarf. Dort sah das Ganze nämlich so aus. Und jetzt mal ehrlich: Das ist schon arg. Ich kann verstehen, dass das dem Unternehmen ein ordentlicher Dorn im Auge ist; ich selbst empfinde meine Beschwerde auf Platz 5 schon als reichlich überplatziert. Also dachte ich mir: Brichst du dir mal keinen Zacken aus der Krone und nimmst die Einladung zum Gespräch an.
Ich hatte dann einige sehr angenehme Telefonate mit der Marketing-Assistentin, die mir schon die E-Mail schrieb (Grüße!), und da es für mich nicht in Frage kam, den Artikel zu löschen, einigten wir uns darauf, dass ich den Titel ein wenig editieren und den Text mit einem Nachtrag versehen würde. Das Ergebnis sehen Sie hier.
Ich habe dafür übrigens keine Gegenleistung gefordert. Dass mich trotzdem eine erneute Einladung zum Essen(*) erreichte, und zwar noch bevor ich den Artikel editierte, empfand ich als sehr nette Geste.
Als ich die Geschichte allerdings einigen Freunden erzählte, hielt man mich für reichlich bekloppt. Schließlich wäre das doch eine perfekte Gelegenheit gewesen, [Irgendetwas] zu fordern! So ein kommerzielles Unternehmen hätte ja schließlich ein wirtschaftliches Interesse! Gerade Suchmaschinenergebnisse! Heutzutage!
Ganz ehrlich? Mag sein. Ist mir aber ziemlich egal. Und zwar allein aus dem Grund, weil man mich freundlich behandelt und nett gefragt hat.
* Ich bin schon gespannt, ob man vom vegetarischen Teil der Karte überhaupt satt werden kann, hihi.