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    <title>absolute serokratie</title>
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    <title>Nummer 28, Sie sind eingetütet.</title>
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            <category>Das Leben, ein Spielplatz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Nach über 2 Jahren knallharter Verhandlungen zwischen mir und meinem Zahnarzt wurde ich gestern der letzten Verbindung zu einem meiner Weisheitszähne beraubt. Da die Extraktionen seiner 3 Vorgänger (ich nannte sie liebevoll unten rechts, oben links und unten links) meine geradezu phobischen Vorbehalte dem Stand des Dentisten gegenüber nicht gerade zu lindern vermochten, verbrachte ich meinen gestrigen Tag in Angst, und als die süße Zahnarzthelferin mich um 16:30 Uhr für einen Moment auf dem stuhlgewordenen Marterpfahl alleine ließ, vergoss ich sehr stille, aber auch sehr unbremsbare Tränen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich muss mir unbedingt für einen späteren Zeitpunkt merken, was hilflose Tränen in Mitmenschen auslösen. Meine Güte, was waren plötzlich alle süß und vorsichtig und leise, und was die alle nett an mir rumlächelten und -puschelten! Ich glaub, da sind mir glatt auch ein paar Tränen der Rührung dazwischen geraten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jedenfalls saßlag ich da so mit tränchennassen Schläfen und ließ mich von dieser Lampe blenden, bei der ich mir jedes Mal krampfhaft versuche vorzustellen, sie sei die Sonne und ich befände mich auf so etwas abgedroschen Schönem wie Hawaii, da sagte der mit honigsüßer Puschelstimme und ekelerregend langer Spritze bewaffnete Arzt: &lt;q&gt;So, und jetzt den Mund bitte einmal ganz weit auf, ich betäube erstmal das Zahnfleisch.&lt;/q&gt; Für eine Sekunde dachte ich die Möglichkeit eines trotzigen &lt;q&gt;Mmm-mmm&lt;/q&gt;s mit zusammengepressten Lippen durch, spielte dann aber brav die Rolle der gefügigen Patientin und ließ mich ausgiebig mit einer &lt;a href=&quot;http://gedankenzoo.serotonic.de/575-Der-Mensch-ist-kein-Nadelkissen.-Ich-schon-gar-nicht..html&quot;&gt;Nadel!&lt;/a&gt; im! Mundraum! stechen. &lt;span class=&quot;note&quot;&gt;(Ich möchte an dieser Stelle gerne vorwegnehmen, dass im Verlaufe dieser Gesichte keine Pointe zu erwarten ist. Nicht, dass Sie später enttäuscht sind.)&lt;/span&gt; Auch bei der anschließenden Betäubung des Gaumens winselte ich nur innerlich, sodass die süße Zahnarzthelferin mich mit liebevollen Worten, wie toll ich das doch alles mache, bedachte. Ich schenkte ihr daraufhin ein Lidflattern, das in vertikaler Position und mit geschlossenem Mund sicherlich hinreißend gewesen wäre, so jedoch allenfalls wie eine nervöse Zuckung gewirkt haben muss. Hoffe ich zumindest.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Arzt, der Gute, plauderte mich derweil in Trance. Das Warten auf das Einsetzen der Betäubung vertrieben wir uns mit einem sehr angeregten Gespräch über den menschlichen Kiefer, die Evolution und über das Kauen auf Stöcken. Am Ende konnte er mir zusichern, dass ich auch vor einigen Jahrhunderten lebensfähig gewesen und nicht aufgrund überflüssigen Zahnwerkes von der Natur ausgesiebt worden wäre, ich bin ihm da sehr dankbar. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Weniger dankbar bin ich ihm für die sehr plastische Schilderung dessen, was er wenige Augenblicke später mit massivem Werkzeug mit meinem Zahnfleisch anstellte. Ich bin ja ein sehr optischer Mensch, und ein Spiegel wäre mir in diesem Moment tausendmal lieber gewesen, als meine ungemein blutige Phantasie. Dann kam aber schon der Griff zur Zange mit der beschwingten Vorwarnung, er würde jetzt erstmal den Zahn durch sanftes Drehen lockern, und würde ich ein Knacken vernehmen, so wäre das normal. Und noch ehe ich mit meiner Ekelgänsehaut fertig war, verließen Zange und Zahn in trauter Zweisamkeit meinen Mundraum. Fertig. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich dachte mir so &lt;q&gt;Hihi&lt;/q&gt;, biss grinsend auf den Tupfer, der mir auf die Wunde gedrückt wurde, und fragte kuhäugig wie aufbissig, ob man denn nicht nähen wollen würde und ab wann gebratene Nudeln denn jetzt wieder okee wären? Nachher schon. Wow. Ich grinste weiter, holte mir demütig all die liebevollen Hab-ich-Ihnen-doch-Gesagts ab und rannte dem Mann in die Arme, der eigentlich zum Händchenhalten mitgekommen war und jetzt ein bisschen fassungslos in mein verheultes Strahlegesicht nebst Zahntütchen guckte. Eine Siebenjährige hätte nicht stolzer neben einem Türgriff stehen können.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In der Apotheke meines Vertrauens kaufte ich mir dann noch zur Sicherheit ein paar Ibuprofen, und jetzt, da ich nicht mehr auf Tupfer beißen muss und wieder richtig sprechen kann, habe ich noch ein Hühnchen mit der Apothekerin zu rupfen, die nämlich auf meine genuschelte Erklärung hin, ich wäre beim Zahnarzt gewesen, mit mitleidiger Stimme sagte: &lt;q&gt;Oh, ja, stimmt. Man sieht es auch, ist geschwollen.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
War. Es. Nicht. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Später dann Riesenportion gebratener Nudeln mit Erdnusssoße, &lt;a href=&quot;http://www.unser-star-fuer-oslo.de/index.php&quot;&gt;USFO&lt;/a&gt;, gefreut für Lena, traurig für Christian Durstewitz, darüber ganz vergessen, dass ich eigentlich Schmerzen haben sollte, und dann ab ins Bett, Kühlakku mitgenommen, Kopf hochgelagert. Heute Morgen mit rechter Kopfhälfte auf blanker Matratze aufgewacht und mich erst einmal gefragt, was die zusätzlichen Kissen um mich herum denn sollen, und: &lt;q&gt;Ist das Blaue da hinten etwa ein Kühlakku?&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
So war das. Mit mir, der Aufschieberei und meinem letzten Weisheitszahn. 
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>Heute back ich, morgen brau ich (1) – Apfelbrot-Edition</title>
    <link>http://serotonic.de/Heute-back-ich,-morgen-brau-ich-1-Apfelbrot-Edition-110.html</link>
            <category>Wandeln in Müßiggang</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;intro&quot;&gt;
Letzten Herbst beim Biobäcker, ich so angesichts eines kleinen Stückes dunklen Apfelbrotes in Plastikumhüllung: &lt;q&gt;Boah. Dich fress ich.&lt;/q&gt; Wenige Minuten später an der Kasse, ich so angesichts des wahrhaft bombastischen Preises: &lt;q&gt;Wooo-hoooo!&lt;/q&gt; Abends dann alles weggeschmackofatzt, und direkt im Anschluss beschlossen, das auch selber zu können. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nun ist es soweit. Apfelbrotzeit, Baby! Ich orientiere mich dabei an &lt;a href=&quot;http://www.chefkoch.de/rezepte/19911005121846/Apfelbrot.html&quot;&gt;diesem Rezept bei Chefkoch&lt;/a&gt;, das man allerdings mit vielen, vielen Kleinstvariationen im Netz findet, mir dünkt irgendwie flau, &lt;a href=&quot;http://www.kochrezepte.de/gebaeck-brot-apfel-rezepte/apfelbrot-31185.html&quot;&gt;dies hier&lt;/a&gt; sei das Original. Oder zumindest originaler.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Heute Morgen habe ich also erst einmal rund ein Kilo Äpfel geschält, vom Gehäuse befreit und grob geraspelt. (Ich habe Braeburn genommen; normalerweise würde ich zu dem weniger süßen, dafür aber eher sauren Boskoop greifen, aber den mag der Mann nicht so gern.) Während des Raspelns habe ich die Schale ökologisch sinnvoll in meinem Magen entsorgt, was praktisch war, denn so gingen Vorbereitungen und Frühstück Hand in Hand. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Theoretisch hätte ich die Apfelmasse dann mit 200 Gramm braunem Zucker und etwas weniger als einen halben Teelöffel Zimt vermengt, praktisch hatte ich aber noch einen beeindruckenden Zimt-Zucker-Rest vom letzten Pfannkuchenmassaker über, und so hob ich halt rund 80 Gramm Restgemisch und 120 Gramm braunen Zucker unter die Fruchtteilchen. Wie viel Zimt also schlussendlich im Apfelbrot enthalten sein wird, kann ich schwerlich sagen, ich fürchte nur, es wird etwas zu viel sein. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Als nächstes begoss ich 250 Gramm Rosinen mit sehr großzügigen 4 Esslöffeln Rum, packte Deckel auf beide Gemische und ließ sie getrennt voneinander ein paar Stündchen ziehen. So kommt Wasser aus den Äpfeln und Rum in die Rosinen. Als die Rosinen schön Rum-prall waren, hab ich sie zu den Äpfeln gekippt, das erschien mir logisch, und ich konnte schon mal ein bisschen was wegspülen; ich bin ja ein notorisch ordentliches Koch-und-Back-Häschen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im Laufe des Nachmittags habe ich immer wieder die geschmackliche Qualität der Mischung geprüft, die sich jedes Mal gar köstlich an meinen Gaumen schmiegte. Irgendwann fühlte ich mich allerdings gezwungen, dem Masseverlust mit feinen Scheibchen eines halben zusätzlichen Apfels entgegenzuwirken.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Abend, nach einem ganz wundervollen Spaziergang an dieser herrlich sonnenwarmen Frühlingsluft, machte ich mich daran, 500 Gramm Mehl, 25 Gramm gemahlene Walnüsse, zwei Esslöffel Kakaopulver, jeweils eine Messerspitze Kardamon und gemahlene Nelken sowie eine Prise Salz und 2 Päckchen Backpulver – die staubigen Zutaten also – zu vermengen und im nächsten Schritt mit dem nun wahrlich gut durchgezogenen Apfelgemisch zu einem glatten, aber festen Teig zu verarbeiten. Der war ohne zusätzliche Flüssigkeit zu trocken, und so goss ich nach und nach naturtrüben Apfelsaft hinzu, bis seine Konsistenz nicht mehr dazu verlockte, kleine Apfelgeschosse zu formen und die Katzen damit zu bewerfen, die vehement ihr eigenes, weniger vegetarisches Abendbrot einforderten. 
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;trivia&quot;&gt;
Haselnusskerne sind ausreichend geröstet, sobald sie sich freiwillig aus ihrer Pelle schälen. Bei dem eh schon blanchierten Mandelhack ist eine maximal güldene Färbung okee.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dann hab ich nur noch schnell die Haselnüsse und Mandeln getrennt voneinander ein paar Minuten in der Pfanne geröstet und im warmen Zustand unter den Teig gerührt, alles in eine große und eine kleine gefettete Kastenform gefüllt und diese wiederum in den 175°C umluftheißen Ofen gestellt. Das ist nun gut 30 Minuten her, und es duftet hier so derartig herrlich, als würde ich in einem riesigen Bratapfel hausen, was mir durchaus erstrebenswert erscheint. 
&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Und hier nochmal alle Zutaten:&lt;/h3&gt;
&lt;ul class=&quot;semi&quot;&gt;
&lt;li&gt;1000 g Äpfel (Boskoop, Braeburn oder andere, zum backen geeignete Sorte, ungeschält &amp;amp; inklusive Kerngehäuse. Nettogewicht my ass!)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;200 g brauner Zucker&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;250 g Rosinen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;100 g ganze Haselnusskerne&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;100 g gehackte Mandeln&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;25 g gemahlene Walnüsse&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;500 g 405er Mehl&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2 Esslöffel Kakaopulver&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;4 Esslöffel Rum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;¼–½ Teelöffel Zimt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;1 Messerspitze gemahlene Nelken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;1 Messerspitze Kardamon&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;1 Prise Salz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2 Päckchen Backpulver&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Apfelsaft (Naturtrüber Direktsaft)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Die Backzeit ist mit moderaten 60 Minuten angegeben. Ich werde mich jedoch an den Tipp aus dem zweiten Rezeptlink halten, die Brote nach der Backzeit nochmal für 10 weitere Minuten ohne Form zu backen – damit sie rundum eine schöne harte Kruste bekommen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;brackets note intro&quot;&gt;------ Schnipp ------&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Das fertige Apfelbrot&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;
Absolut saulecker. Allerdings werde ich beim nächten Mal maximal 5 Minuten ohne Kastenform dazugeben, die Kruste ist für meinen Geschmack etwas zu dunkel und hart geraten. 
&lt;/p&gt;
&lt;!-- s9ymdb:47 --&gt;&lt;img class=&quot;large&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;370&quot; src=&quot;http://serotonic.de/uploads/muessiggang/20100303-apfelbrot.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;
Happa allerseits!
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;sigmarker&quot;&gt;-- &lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;note&quot;&gt;
Ich habe mich im Übrigen dazu entschlossen, vorerst keine Kommentare mehr zuzulassen. Aus Gründen. Falls Sie jedoch Trackbacks senden möchten, können Sie das nach wie vor tun. Oder eine E-Mail schreiben. 
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 19:57:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Bücher 2010 (I)</title>
    <link>http://serotonic.de/Buecher-2010-I-108.html</link>
            <category>Stockfang und korrekte Listenführung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img width=&quot;405&quot; height=&quot;270&quot; src=&quot;http://serotonic.de/uploads/stockfang/buecher-2010-I.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;h3&gt;Stijlroyal – &lt;a href=&quot;http://stijlregal.bigcartel.com/product/stijlroyal-magazin-12&quot;&gt;Ausgabe 12 / Herbst/Winter 2009&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;#9829;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;intro&quot;&gt;
„Magazin aus dem Inneren“
&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;
Herzpoperz. Ich biege und breche mal die Regeln und schmuggel Ihnen ein 2009er Magazin unter die 2010er Bücher, weil, nämlich: Im Grunde ist die Bezeichnung egal, hier geht’s ja schließlich um Literatur, und das ist – unter anderem wundervollen – genau das, was man im Magazin aus dem Inneren findet. 
&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;
&lt;q&gt;18 Twittersleut&lt;/q&gt; erzählen von ihrer Heimat, darunter &lt;a href=&quot;http://twitter.com/elsebuschheuer/&quot;&gt;Else Buschheuer&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://twitter.com/Gebenedeite/&quot;&gt;Gebenedeite&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://twitter.com/JoSilberstein/&quot;&gt;Marlon Grego&lt;/a&gt;, deren Geschichten mir ordentlich ins Herz gelangt haben.
&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Wer-bin-ich-viele-philosophische/dp/3442311438/&quot;&gt;Wer bin ich - und wenn ja wie viele?&lt;/a&gt; – Richard David Precht&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;intro&quot;&gt;
„Eine philosophische Reise“ (im Herbst 2008 gelesen, letzten Sonntag endgültig weggelegt)
&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;
Eigentlich kann ich mir kein Urteil erlauben, denn ich habe das Buch nicht gelesen. Andererseits waren mir 102 Seiten genug, um ein mehr als genaues Bild vom stilistischen Repertoire Prechts zu haben – und bis ins Mark gelangweilt zu sein. Die Vorstellung, dieses mit narzisstischem Geseier gespickte Kingsize-Erkenntnissammelsurium noch weitere 274 Seiten aushalten zu müss… Oha! Ich merke grad erst, wie entsetzlich ich dieses Buch wirklich fand. Und wie wenig Spaß mir Verrisse machen.
&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Fliegenf%C3%A4nger-Roman-Willy-Russell/dp/345386428X/&quot;&gt;Der Fliegenfänger&lt;/a&gt; – Willy Russell&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Fliegenfänger könnte durchaus ein gutes Buch sein. Unterm Strich war es für mich aber nur &lt;em&gt;ganz okay&lt;/em&gt;. Mein größtes Problem war die Erzählstruktur: Der junge Protagonist erzählt seine Geschichte in Form von Briefen an sein Idol Morrissey, was sehr bemüht auf mich gewirkt hat&amp;#160;– gerade so, als wäre es eine strategische Vermarktungsentscheidung gewesen, der Geschichte diesen speziellen Rahmen zu geben. 
&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;
Darüber hinaus sind einige (auch durchaus wichtige) Handlungsstränge völlig unglaubwürdig, die Dialoge wirken hölzern und konstruiert, die Erzählung ist in ihrer Detailtreue streckenweise ausgesprochen ermüdend. Hier ein Auszug, der alle drei Kritikpunkte in sich vereint (der junge Mann betrachtet das Fotodisplay eines Schnellimbisses):
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Ist der Pikante Bohnenburger vegetarisch?&lt;/q&gt;, fragte ich die Verkäuferin.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
Sie sagte: &lt;q&gt;Natürlich ist er vegetarisch, sonst hieße er ja nicht Pikanter Bohnenburger!&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Aha&lt;/q&gt;, erwiderte ich. (…) 
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Na gut, dann nehme ich eben den Pikanten Bohnenburger.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Geht nicht&lt;/q&gt;, sagte sie.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Wieso?&lt;/q&gt;, fragte ich.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Weil heute Sonntag ist.&lt;/q&gt; antwortete sie. &lt;q&gt;Sonntags ist der Pikante Bohnenburger nicht im Angebot. Samstags übrigens auch nicht. Den Pikanten Bohnenburger gibt’s nur werktags. Nicht am Wochenende.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
Ich sah sie stirnrunzelnd an und sagte: &lt;q&gt;Aber das ist doch bekloppt! Man ist doch nicht nur werktags Vegetarier!&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
Sie starrte finster zurück, sagte sehr laut: &lt;q&gt;Na, na!&lt;/q&gt; und fügte dann hinzu: &lt;q&gt;Sie halten hier den ganzen Betrieb auf.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Tut mir leid&lt;/q&gt;, erwiderte ich. &lt;q&gt;Ich wollte mich nur erkundigen, warum es den Pikanten Bohnenburger offensichtlich weder samstags noch sonntags gibt.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
So steht es auf den Seiten 41 und 42 geschrieben, und so hätte ich den Fliegenfänger fast auf Seite 42 von 525 recht eng bedruckten Seiten aufgegeben. Es war allerdings eine gute Entscheidung, dem Buch noch weitere 20 Seiten zu geben, denn sobald die Kerngeschichte Einzug in die Rahmenhandlung hielt, hat es mich trotz reichlicher Stereotypen gut unterhalten. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An welcher Stelle der Roman allerdings&amp;#160;– Klappentext ahead&amp;#160;– „überaus komisch und gleichzeitig warmherzig“ sein soll … nun ja. „Skurril und deprimierend“ würde eher meinem Empfinden entsprechen.
&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Alchimist-Paulo-Coelho/dp/3257237278/&quot;&gt;Der Alchimist&lt;/a&gt; – Paulo Coelho&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Mann bekam dieses Buch vor einigen Jahren mit dem Vermerk geschenkt, es wäre unglaublich zauberhaft, noch toller und weiser als der Kleine Prinz sogar, es wäre überaus reich an hochphilosophischen Blickwinkeln und eine Bereicherung für jede Gedankenwelt. 
&lt;br /&gt;Ich aber sage: Der Alchimist ist ein ganz simples Märchen mit einer beeindruckend hohen Dichte an Kalendersprüchen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dass die Mystifizierung unserer Umwelt als Zeichen, die uns den Weg weisen, auf dem Buchmarkt überaus gut funktioniert, bewies ja schon vor etlichen Jahren &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Die-Prophezeiungen-von-Celestine-Abenteuer/dp/3548741193/&quot;&gt;Die Prophezeiungen von Celestine&lt;/a&gt;, um das sich bald ein regelrechter Club der Orientierungslosen bildete. Mein 15-jähriges Ich eingeschlossen. 
&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;
Diese Art von spiritueller Lebenshilfe ist mir heute unerträglich, sie langweilt mich in ihrem Bestreben, Leben und Zufall in Sinn und Struktur zu verbiegen. Wohingegen ich mir vorstellen kann, dass die Celestine-Geschichte für mich auch heute noch gut als Unterhaltungsroman funktionieren könnte. Im Gegensatz zum Alchimisten, bei dem ich mir schon bald inständig wünschte, er möge nun endlich zu Potte kommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;note edit&quot;&gt;
Ich bin ungerecht, mein Missfallen am Hype um dieses Buch am Buch selber auszulassen. Eigentlich ist nicht nur ein ganz simples, sondern auch ein hübsches Märchen. Und es steckt Liebe in den Zeilen. Und ich bin manchmal eine miesepetrige Kuh.
&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Sturmhöhe-Emily-Brontë/dp/3866474318/&quot;&gt;Sturmhöhe&lt;/a&gt; – Emily Brontë&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;&amp;#9734;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Als ich Sturmhöhe las, rannte ich immer wieder zum Mann und beschwerte mich, was für ein schlimmes, schlimmes Buch das sei. Womit ich die Menschen und ihre Taten darin meinte, die ein bisschen sind wie der sprichwörtliche Unfall, zu dem Blicke sich naturgemäß hingezogen fühlen. Es ist der Ekel vor grausamer Menschlichkeit, der einen an die Seiten bindet, und ich musste das Buch mehrfach weglegen, da es mich missmutig stimmte, ja geradezu aggressiv machte. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Durch die kunstvolle Erzählstruktur wird man sehr weit vom Geschehen ferngehalten; ich wäre gern näher an die Charaktere herangekommen. Sturmhöhe hat mich so trotz seiner Dichte hungrig und mit einem Fragezeichen zurückgelassen. Ich werde es garantiert noch einmal lesen, alleine da die Geschichte in ihrer Gesamtheit ein ganz anderes Licht auf ihre eigenen Einzelheiten wirft. Ich liebe die Sprache&lt;strong&gt;*&lt;/strong&gt;, es gab einige Passagen, die ich gleich mehrmals gelesen habe – einfach weil sie so schön wehgetan haben. Und plötzlich verstehe ich auch völlig, was Kate Bush &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=WChywYrwHBY&quot;&gt;hier getrieben hat&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;note brackets&quot;&gt;
&lt;strong&gt;*&lt;/strong&gt; Leider ist bei Amazon nicht vermerkt, dass das mir vorliegende Exemplar eine Übersetzung von Gisela Etzel aus dem Jahre 1908 ist, die von Ilka Saal und Gerhard Wolf (offensichtlich) behutsam modernisiert wurde. Nach einiger Recherche über die zahlreichen Übersetzungen allerdings, werde ich für einen weiteren Durchgang entweder der Übersetzung &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Sturmh%C3%B6he-Roman-Emily-Bront%C3%AB/dp/3423123486/&quot;&gt;von Michaela Meßner in der dtv-&lt;/a&gt; oder der &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Sturmhöhe-Emily-Brontë/dp/3150201284/&quot;&gt;von Ingrid Rein in der Reclam-Ausgabe&lt;/a&gt; den Vorzug geben.
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 10:36:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title></title>
    <link>http://serotonic.de/id-107.html</link>
            <category>Konsum und Kurzweil</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;intro&quot;&gt;
Vielleicht habe ich hier ja mehr Glück als &lt;a href=&quot;http://twitter.com/serotonic/status/8863746226&quot;&gt;drüben&lt;/a&gt; und befrage nun das große Leser-Orakel: 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Würdet ihr erstmals „Der Zauberer von Oz“ lesen wollen, welche Übersetzung bekäme den Zuschlag? &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Zauberer-von-Oz-Frank-Baum/dp/3314016891/&quot;&gt;Alfred Könner&lt;/a&gt;? &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Zauberer-von-Oz-Frank-Baum/dp/340104494X/&quot;&gt;Freya Stephan-Kühn&lt;/a&gt;? &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Zauberer-von-Oz-Frank-Baum/dp/3791535986/&quot;&gt;Sybil Gräfin Schönfeldt&lt;/a&gt;? Oder hat jemand gänzlich abweichende Empfehlungen?
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 17:04:00 +0100</pubDate>
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    <title>Bücher 2009 </title>
    <link>http://serotonic.de/Buecher-2009-106.html</link>
            <category>Stockfang und korrekte Listenführung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Meine Bücher aus 2009 also – reichlich verspätet, aber mir wurde erst kürzlich klar, dass ich überhaupt festhalten will, was ich gelesen/gesehen/gehört habe. Seitdem führe ich eine ultrageheime Liste über meine Kinobesuche, Homekinofilme, Serien, Bücher und Alben, in der ich – alte Twitterangewohnheit – Sternchen verteile, um mich auch noch zu einem späteren Zeitpunkt an die Güte des gelesenen/gesehenen/gehörten erinnern zu können. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Für alles, was man passiv sehen und hören kann, klappt das auch wunderbar, nur habe ich bemerkt, dass mir diese Art der Liste bei Büchern nicht reicht. Sterne von 1-10, was sagt das schon? Also jetzt immer extended und häppchenweise hier im Blog, dann verwaist das arme Ding  auch nicht immer so arg. (Letzten Samstag hatte es übrigens Geburtstag. Happy Birthday nachträglich, olle serokratie.)
&lt;/p&gt;
&lt;!-- s9ymdb:45 --&gt;&lt;img width=&quot;405&quot; height=&quot;511&quot; src=&quot;http://serotonic.de/uploads/stockfang/buecher-2009.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Britannica-ich-auszog-kl%C3%BCgste-Mensch/dp/3548607756/&quot;&gt;Britannica &amp;amp; ich&lt;/a&gt; – A.J. Jacobs&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;intro&quot;&gt;
„Von einem, der auszog, der klügste Mensch der Welt zu werden.“
&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;
Wenn ein Autor, der sich eh schon für klug hält, beschreibt, wie er der klügste Mensch der Welt werden will und deshalb die gesamte Encyclopaedia Britannica durchkaut, ist das a) fööörchterlich langweilig und b) zäh wie ein alter Reitstiefel. Ich find es menschlich eh immer schon eher mittelmäßig, wenn Intellekt als Selbstzweck eingesetzt wird, und wenn dann auch noch Wissen mit Klugheit verwech… ach, egal. Sprachlich hin und wieder amüsant, aber halt fürchterlich belanglos. Habe bei „Freud, Sigmund“ aufgegeben.
&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Die-Vermessung-Welt-Daniel-Kehlmann/dp/3498035282/&quot;&gt;Die Vermessung der Welt&lt;/a&gt; – Daniel Kehlmann&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Vermessung der Welt hat mir in großen Zügen ungemeinen Spaß bereitet; allein sprachlich ist jeder Satz, jede indirekte Rede ein kleines Freudenfest, und natürlich habe ich mich an der Korrektheit der Protagonisten nicht nur erfreut, sondern selbst gemessen (haha). Es gab aber auch ausgiebige Momente, in denen nicht die Geschichte mich auf die nächste Seite drängte, sondern ich mich an der Sprache hinüberziehen musste. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein Geschenk von &lt;a href=&quot;http://garv.in/serendipity/&quot;&gt;Garvin&lt;/a&gt;, über das ich mich heute noch freue.
&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Bis-1-4-Schuber-Morgengrauen-Mittagsstunde/dp/3551582246/&quot;&gt;Die Twighlight–Reihe&lt;/a&gt; – Stephenie Meyer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;
Zu der Twighlight-Reihe hatte ich &lt;a href=&quot;http://serotonic.de/Jahr-2009-im-Rueckblick-99.html#twighlight&quot;&gt;im Jahresrückblick&lt;/a&gt; ja schon ein paar Worte verloren. Und nach wie vor zögere ich schwaches kleines Ding, meine Liebe zu dieser Teenager-Geschichte offen zu gestehen; ich werde ja nicht gern belächelt, aber nun ja, wer wird das schon. Also wiederhole ich einfach mein bereits veröffentlichtes Statement:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Fehlender literarischer Anspruch hin, schriftstellerische Mängel her – loved it. Made me cry.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Bella-Edward-Bis-zum-Morgengrauen/dp/3551356904/&quot;&gt;Twighlight&lt;/a&gt; &amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Bella-Edward-Bis-zur-Mittagsstunde/dp/355135782X/&quot;&gt;New Moon&lt;/a&gt; &amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Bis-zum-Abendrot-Stephenie-Meyer/dp/3551581665/&quot;&gt;Eclipse&lt;/a&gt; &amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;&amp;#9734;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Bis-zum-Ende-Nacht-Band/dp/3551581991/&quot;&gt;Breaking Dawn&lt;/a&gt; &amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;intro brackets&quot;&gt;
Die englischen Titel sind mit der deutschen Ausgabe verlinkt, da ich mich weigere, die Übersetzung in „Biss zum Schlagmichtot“ mitzumachen. Wie bei vielen Filmen graust es mir vor dieser tölpelhaften Übertragung des Titels in einen niedlichen, werbewirksamen Kümmerling von Deutschbrocken, der nichts mehr mit dem, was das Original sagt, gemein hat.
&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Die-Wette-42-000-Männer-Flugzeuge/dp/3866481020/&quot;&gt;Die Wette&lt;/a&gt; – Steve Hely &amp;amp; Vali Chandrasekaran &lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9733;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&amp;#9734;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;intro&quot;&gt;
„42.000 km, 2 Männer, 1 Globus, keine Flugzeuge“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Hm. Ich hatte ganz im Sinne der Autoren Spaß, daran kann ich mich erinnern, aber hier kommt das aber: Die beiden Charaktere Vali und Steve schreiben im Wechsel – die Steve-Kapitel hatte ich immer schnell rum, wohingegen ich mir Vali erkämpfen musste. Ich empfand ihn als bemüht lustig und konnte mich einfach nicht mit ihm anfreunden. Auf Seite 359 von 412 habe ich „Die Wette“ beiseite gelegt und einfach nicht mehr in die Hand genommen. Vielleicht gefallen mir die letzten paar Seiten ja mit dem ¾-Jahr Abstand, ich versuch das nachher mal.
&lt;br /&gt;&lt;span class=&quot;note brackets&quot;&gt;Nachtrag: Habe mich anscheinend auf den letzten Seiten mit Vali versöhnt, anders kann ich mein grunzendes Lachen zumindest nicht deuten. Erhöhe auf 6 Sterne.&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Gelesen als Andruckexemplar, eine Leihgabe von &lt;a href=&quot;http://garv.in/serendipity/archives/1329-Die-Wette-The-Ridiculous-Race.html&quot;&gt;Garvin&lt;/a&gt;, die ich so langsam auch mal wieder seinem Besitzer … ähem. Es liegt hier aber wirklich sehr sicher!
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Feb 2010 11:48:00 +0100</pubDate>
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    <title>Plagidingsbums.</title>
    <link>http://serotonic.de/Plagidingsbums.-105.html</link>
            <category>Das Leben, ein Spielplatz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Es gibt eine Zeit des Outputs und es gibt eine Zeit des Inputs. Ich halte es derzeit mit dem Input. Lese Bücher. Lese Twitter. Lese &lt;a href=&quot;http://www.ankegroener.de/&quot;&gt;Anke&lt;/a&gt;. Sie sollten auch Bücher lesen. Vielleicht Twitter. Aber auf jeden Fall Anke. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Was wollt ich? Achja. Also – ich habe gerade einen flüchtigen Moment des Outputs. Und den habe ich, weil mir mein gebäckfetter Arsch am gestrigen Abend aus Freundschaft platzte. Zugegeben, eine etwas überzogene Reaktion, ging es schließlich nur um einen doofen Artikel („der“) vor einem in orthografischer Hinsicht völlig entstellten Wort („Beebie“), aber es ist nun mal kleinkarierte Eigenanspruchsdenke, die mich allerorts so fuchsig macht. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da gibt es doch wirklich jemanden, der einem anderen Jemand in wunderbarer Bloggermanier (aka „Ich will ja nicht mit dem Finger zeigen, ich bin ja nicht böse, und eigentlich ist es mir egal, weil es ja keine Rolle spielt, aber nun ja, ich muss halt trotzdem in diese Taste hauen, weil ich ja weiß, dass ich im Recht bin, und wo kämen wir denn hin, wenn ich nicht doch irgendwo zwischen den Zeilen meinen Anspruch unterbrächte – aber politisch und sozial natürlich völlig unangreifbar und überaus korrekt, man ist ja schließlich nicht in Arschlochhausen und reicht sich die Nutella auch mit einem ‚das‘ davor, du.“), also da gibt es doch wirklich jemanden, der einem anderen Jemand vorwirft, ihn &lt;em&gt;nachzuahmen&lt;/em&gt;, indem er ebenfalls den Begriff „Baby“ zu „Beebie“ verzerrt und den Artikel „der“ voranstellt, um so seinen Nachwuchs zu bezeichnen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und jetzt tun Sie mir den Gefallen und googeln Sie nicht, ich schreib das hier nicht für Zunder und Fingerzeig, sondern als Überleitung auf diese &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/muenchen/327/502559/text/&quot;&gt;Hegemann-Sache&lt;/a&gt;, war ja klar, dass auch ich meine 2 Cent noch in das eh schon überfüllte Sparschwein quetschen muss. 
&lt;br /&gt;
Das Echo, das Helene Hegemann entgegenweht, ist hart, aber blöderweise nun mal verständlich. Weichgespülte Realitätsferne („Das arme Kind. Sie ist ja noch fast ein Welpe! Haben wir nicht alle unsere Fehler gemacht, damals?“) hilft da keinem weiter; wer ganze Absätze copypastet und nur hier und dort ein Wörtlein lupft, stellt sich nun mal sehenden Auges in den Sturm. Was natürlich nicht heißt, dass man mit einem Orkan rechnen muss, da darf man auch mal ruhig ein wenig Mitgefühl mit der Jungautorin haben – aber doch bitte nicht des Alters wegen. Vielleicht eher, weil sie als einzelner Mensch jetzt im Zentrum einer Diskussion steht, die so schwierig zu führen ist und die Gemüter heiß macht, weil da ja noch ein Papa und ein Verlag und die ganze Metadiskussion um das Internet und Literatur mit dranhängt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und auch wenn ich die Grenze zwischen Inspiration und Ideenklau hier eindeutig für überschritten halte, brodelt’s auch in diesem Thementöpfchen, und allerlei geschätzte Literaten werden verglichen, was das Zeug hält. Frau Hegemann hat einen Nachteil, den vor ihrer Zeit niemand hatte: Heute ist es wesentlich leichter, Plagiate zu entdecken, als je zuvor. Und es ist ebenso leicht, sie gewaltig auffliegen zu lassen. Uns steht da noch so einiges an Metageschwurbel ins Haus: Wie viel ist ohne Namensnennung ok, wie wenig gilt noch als Inspiration – und ich glaube nicht, dass es da ein Maß gibt, das wir finden und auf das wir uns einigen könnten. Wir können es ja noch nicht mal bei einer Textmenge von 140 Zeichen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es gibt immer mal wieder die Meinung bei Twitter, man müsse seine (Wortspiel-) Tweets vor Veröffentlichung googeln – nur für den Fall, dass jemand schon vorher die selbe Idee hatte. Um die Gefahr auszuräumen, die Timeline mit einem Plagiat zu befüllen. Ein hehrer Gedanke, jedoch reichlich übertrieben, wenn man mich fragt. Ginge es darum, müssten wir wohl alle jetzt(!) sofort(!) verstummen, denn ich bin mir sicher, dass alle Wortspiele bereits gemacht wurden und jede sprachliche Idee ihre bereits veröffentlichten Verwandte hat. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst kürzlich twitterte eine geschätzte Verfolgte etwas knackiges, das ich in ähnlicher Weise bereits vor einem Jahr twitterte – oh weh! Als ich sah, dass dieser Tweet in einer Stunde mehrere Dutzend mal gefaved wurde, während mein Eigener nach einem Jahr gerade mal die 50-Sterne-Grenze durchstieß, da guckte ich schon ein bisschen sauertöpfisch drein. Das war mein Moment kleingeistiger Eitelkeit, meine Sekunde des Alleinanspruchs auf &lt;em&gt;meiner&lt;/em&gt; Idee. Und als diese Sekunde vorbei war, fand mich fürchterlich armselig.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;object width=&quot;405&quot; height=&quot;328&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Xnnln0Xsrio&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Xnnln0Xsrio&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;405&quot; height=&quot;328&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Text und Design, das sind Herzenssachen. Natürlich ärgern wir uns über Plagiate. Natürlich schützen wir unsere Marken. Aber zufällige Wiederholung kleinster Wortspiele? &lt;a href=&quot;http://www.internet-law.de/2010/01/abmahnung-aus-marke-querdenker-sorgt.html&quot;&gt;Allerweltsbegriffe&lt;/a&gt;? Durchschnittliche Kosenamen? 
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 13:37:00 +0100</pubDate>
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    <title></title>
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            <category>Wandeln in Müßiggang</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;+++ Habe echte Menschen gesehen  +++ STOP +++ &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/neupau/sets/72157623269047551/&quot; title=&quot;1a Eventfotografie aus dem Hause @pauneu&quot;&gt;Fotos hier&lt;/a&gt;  +++ STOP +++ Wiesbaden an mein Herz +++ STOP +++&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Feb 2010 12:33:00 +0100</pubDate>
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    <title></title>
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            <category>Konsum und Kurzweil</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://xrays.antville.org/stories/1964617/&quot; title=&quot;Superwurst, wir lieben dich!&quot;&gt;Ich. kann. nicht. mehr.&lt;/a&gt; #roflmao&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 Jan 2010 12:45:00 +0100</pubDate>
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    <title></title>
    <link>http://serotonic.de/id-102.html</link>
            <category>Ich wirre, also bin ich</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Eines der Dinge, die ich schon immer gut konnte, war Schlafen. Ich gehöre zu den sogenannten B-Menschen: in einer perfekten Welt würde ich bis 1 oder 2 Uhr wachen und dann ziemlich genau 8 Stunden friedlich schlummern. Dem Leben mit Mann, angestellt und arbeitszeitgebunden, ist es geschuldet, dass meine Schlafrealität ein wenig anders aussieht. Aber ich quäle mich nur wenig – solange ich ein Minimum von 7 Schlafstunden pro Nacht verbuchen kann, ist alles rosig und gut. Alles unter 7 Stunden zusammenhängenden Schlafes hingegen macht mich zu einer ausgesprochen ungenießbaren Zeitgenossin, die ihre eigene Gesellschaft kaum erträgt und weinerliche Blogartikel schreibt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im Durchschlafen, übrigens, war ich immer derart gut, dass es fast schon schade ist, dass es nie zu einer sportlichen Disziplin gemacht wurde. Man stelle sich all die schönen Pokale vor, die ich hätte gewinnen können, &lt;em&gt;Olympisches Gold für Durchschlafen&lt;/em&gt;, und imaginiere die kleinen Alltagssorgen, die sich daraus ergeben hätten: Wohin mit den ganzen Auszeichnungen? Regale ins Kämmerchen fürs Understatement, oder doch gleich völlig ehrlich mit einer Wohnwand protzen? Und wenn Wohnwand, wer staubt sie dann regelmäßig ab? Aber, ach, kommen wir doch ohne weitere Umschweife zum Punkt: 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich habe mein Schlaf-Mojo verloren. 
&lt;br /&gt;Ich schlafe nicht mehr durch.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es ist fast, als hätte mir der Körper den Melatoninhahn zugedreht – denn ich, die ich jahrelang den Wecker des Mannes vollständig zu überhören in der Lage war, ich(!), die ungekrönte Königin des nie enden wollenden Tiefschlafes, erwache seit ein paar Wochen täglich zwischen 5:25 Uhr und 5:35 Uhr, ohne dass etwas in unseren Räumlichkeiten auch nur einen Mucks macht. 
&lt;br /&gt;Ich erwache entweder von den Tätigkeiten des Nachbarn unter uns (heute Morgen hörte ich einen Zahnbürstenfuß in einem Glas aufschlagen – nur kurz nachdem ich knapp davor war, anhand des Wasserklanges herauszufinden, ob da ein durchflusshemmender Duschkopfspareinsatz am Werke ist). Oder weil der Supermarktparkplatz hinterm Haus vom Schnee befreit wird. 
&lt;br /&gt;Weiterhin erwache ich zu anderen &lt;del&gt;Uhr&lt;/del&gt;Unzeiten, weil die grobmotorische Nachbarin die Treppe derart minderelagant hinabschreitet, dass ich Angst habe, sie könnte die Wand durchbrechen. Oder weil sich der Mann neben mir umdreht. Oder ein Rollo 2 Etagen tiefer quietscht. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich habe mein Schlaf-Mojo verloren. 
&lt;br /&gt;Ich schlafe nicht mehr durch.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es ist geradezu lächerlich.
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 13 Jan 2010 13:25:00 +0100</pubDate>
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    <title></title>
    <link>http://serotonic.de/id-100.html</link>
            <category>Stockfang und korrekte Listenführung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Der König unter meinen &lt;a href=&quot;http://twitter.com/serotonic/favorites&quot;&gt;Favoriten&lt;/a&gt; 2009:&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://twitter.com/stijlroyal/status/2905652455&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:43 --&gt;&lt;img width=&quot;405&quot; height=&quot;180&quot; src=&quot;http://serotonic.de/uploads/stockfang/tweet2009.png&quot; alt=&quot;Stijlroyal: Es ist keine Butter mehr da. - Nimm doch Fleischsalat.&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;p class=&quot;via&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ankegroener.de/?p=6017&quot;&gt;Anke&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://derbe.blogger.de/stories/1558100/&quot;&gt;Lu&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://e13.de/archives/104&quot;&gt;Kiki&lt;/a&gt;, …&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Jan 2010 14:23:00 +0100</pubDate>
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    <title>Jahr 2009 im Rückblick</title>
    <link>http://serotonic.de/Jahr-2009-im-Rueckblick-99.html</link>
            <category>Stockfang und korrekte Listenführung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    2009 lief unter dem Aspekt der &lt;a href=&quot;http://serotonic.de/Apropos-ernsthafte-kleine-Scheisser.-88.html&quot;&gt;aktiven Entstockung&lt;/a&gt; und im Kampf gegen die markfressende Ernsthaftigkeit. 2009 war ein kleines wildes Drecksstück von einem Jahr, so von innen heraus. Ein bisschen wie Verpuppen und Schlüpfen in einem. 

&lt;dl&gt;
&lt;dt&gt;Zugenommen oder abgenommen?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Ähem. Wunder Punkt. Nächste Frage bitte.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Haare länger oder kürzer?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Eigentlich wie immer. Habe mir sagen lassen, dass man als Frau auch wieder viel Stirn trägt, also keinen Pony mehr.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Kurzsichtiger oder weitsichtiger?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Ich fürchte, sie sind nochmal kurzsichtiger geworden, die fleißigen Kullerdinger.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Mehr ausgegeben oder weniger?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Weniger.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Mehr bewegt oder weniger?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Körperlich noch weniger als die Jahre davor. Dafür hatte der Kopf mehr Gummitwisteinheiten.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Der hirnrissigste Plan?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Den Job komplett aufzugeben und auf irgendeinen tierpflegerischen Beruf umzuschulen. Wobei der eigentlich gar nicht hirnrissig war, der Plan, sondern natürlicher Fluchtinstinkt und Selbsterhaltungstrieb. Erreichte aber keine nennenswerte Handlungsreife.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Die gefährlichste Unternehmung?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Vollkommen mutterseelenallein die &lt;a href=&quot;http://ich-male-meine-follower.de/&quot;&gt;#immfv2&lt;/a&gt; zu besuchen und mich echten Menschen auszuliefern. Ist aber alles gut gegangen, keiner hat mich gefressen, niemand hat direkt &lt;q&gt;Ich find dich doof, du stinkst&lt;/q&gt; gesagt, und wenn ich für ein paar Momente nicht richtig aufgepasste, hatte ich sogar &lt;a href=&quot;http://twitpic.com/ta01o&quot;&gt;Spaß&lt;/a&gt;.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Der beste Sex?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Ständig.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Die teuerste Anschaffung?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Ein Kaffeevollautomat. Er kann &lt;q&gt;Kaffee ist fertig!&lt;/q&gt; sagen. Und &lt;q&gt;Abfallbehälter leeren!&lt;/q&gt;. Und &lt;q&gt;Wassertank füllen!&lt;/q&gt;. (&lt;q&gt;Bitte entkalken!&lt;/q&gt; und &lt;q&gt;Kaffeebohnen einfüllen!&lt;/q&gt; kann er natürlich auch.) Fürchterliche Nervensäge. Macht aber &lt;a href=&quot;http://twitpic.com/euu10&quot;&gt;guten Kaffee&lt;/a&gt;, wenn er nicht grad mal rumnölt.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Das leckerste Essen?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Thailändische Kürbiscremesuppe in Eigenproduktion.&lt;/dd&gt;

&lt;dt id=&quot;twighlight&quot;&gt;Das beeindruckendste Buch?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Ähem. Das wäre dann wohl eindeutig die Twilight-Reihe, und ich sag das ganz inbrünstig, so unangenehm es mir auch aufgrund der Tatsache, dass ich um den gesellschaftlich anerkannten Grad der Belächelung dieser Buchserie weiß, ist. Ich habe seit einigen Jahren keinen echten Wälzer mehr angefasst, ich bemühte mich in der knappen Zeit, die mir zum Lesen blieb, um Anspruch und erlesene Literatur, hatte keinen Spaß, hörte im Grunde völlig auf zu lesen, kurz: Ich war ein dummer, ernsthafter Scheißer. Gestern vor einer Woche schnappte ich mir nach Monaten reinen Vernunftdaseins dann Band 1, keine 24 Stunden später begann ich Teil 2, kurz darauf Teil 3, und gestern schloss ich Band 4 – ich fraß also innerhalb von 7 Tagen alle 4 Bände und mutierte völlig zur 14-jährigen Träumerin. Fehlender literarischer Anspruch hin, schriftstellerische Mängel her – loved it. Made me cry.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Der berührendste Film?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0338013/&quot;&gt;Eternal Sunshine of the Spotless Mind&lt;/a&gt;&lt;/dd&gt; 
&lt;dd&gt;&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0421715/&quot;&gt;The Curious Case of Benjamin Button&lt;/a&gt;&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Die beste CD?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Peter Fox, &lt;em&gt;Stadtaffe&lt;/em&gt; – ich schüttelte meinen Speck über das ausklingende Jahr 2008 bis in den Frühling 2009. Im Sommer folgte dann eine ungewöhnlich lange Durststrecke, in der Musik nicht zu mir passte, vielleicht war es auch umgekehrt. Im Herbst hatte mich dann &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=nhotQIJrGGE&quot;&gt;plötzlich&lt;/a&gt; Snow Patrol, &lt;em&gt;A Hundred Million Suns&lt;/em&gt;, nachdem es sich fast ein Jahr lang überhaupt nicht in mein Ohr fügen wollte. Weiterhin entdeckte ich, dass Mozart mir die Kopfmuskeln lockert, selbst wenn ich eigentlich vor lauter Erschöpfung keinen Schritt mehr tun möchte. Und in den letzten 2 Wochen hat der Herr Williams mir mit &lt;em&gt;Reality Killed The Video Star&lt;/em&gt; das Herz gewärmt, als wäre es ein zartes kleines Lebewesen, das ganz plüschig auf meiner Handfläche sitzt und voller Neugier in die Zukunft blickt.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Das beste Lied?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Das, was ich da oben mit dem Wort „plötzlich“ verlinkte. Es war ein sonniger Vormittag, und ich fuhr nach einem eigentlich ärgerlichen Termin heim, war allein auf der Autobahn und schneller als erlaubt. Der Wind trieb wie beiläufig goldrote Blätter vor sich und neben mir her, und ich war das erste Mal seit langem ein glucksendes Stück Menschenglück. Einfach so.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Das schönste Konzert?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Peter Fox in der Kölnarena. Konkurrenzlos, da einziges Konzert 2009.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Die meiste Zeit verbracht mit …?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Der Arbeit. Dem Poschisten. Der &lt;a href=&quot;http://www.daily-pia.de/?p=2849&quot;&gt;wunderbaren Pia und ihrem Beebie&lt;/a&gt;. Twitter.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Die schönste Zeit verbracht mit …?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Meinen Gedanken, Bleistift, Moleskine und Sonne.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Vorherrschendes Gefühl 2009?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;&lt;q&gt;Hossa!&lt;/q&gt;, wahlweise &lt;q&gt;Täteräää!&lt;/q&gt;&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;2009 zum ersten Mal getan?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Mich und meine Bedürfnisse über Andere und ihre Erwartungen gestellt, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Aufgegeben, um jeden Preis ein guter Mensch sein zu wollen, und dafür meinen inneren Hund von der Leine gelassen. Er bewacht jetzt mit gefletschten Zähnen meinen strahlenden Seelenfrieden.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;2009 nach langer Zeit wieder getan?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;&lt;a href=&quot;http://gedankenzoo.serotonic.de/610-Things-to-start-with.html&quot;&gt;Ein Schneeherz gebaut.&lt;/a&gt; Gezeichnet. Meinen Anspruch an mich selbst runtergeschraubt, um ein bisschen Luft ans Little Glück zu lassen.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Die andauernden epilepsie-artigen Anfälle vom Katz. Einen ganzen Herbst und einen Winterbeginn an unentwegte Arbeit zu verlieren. Schlecht atmen zu können.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Dass die Natur uns ohne Stock im Arsch geschaffen hat und wir gut daran tun, ihn herauszuziehen, bevor er beginnt zu faulen.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Nächstes Jahr streiche ich die Frage. In materiellen Geschenken bin ich ’ne Niete, die anderen kann ich schwer beurteilen.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;&lt;a href=&quot;http://www.daily-pia.de/?p=2779&quot;&gt;Das hier.&lt;/a&gt; Verschlägt mir immer noch die Sprache.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Es gab viele schöne Sätze, wie in den letzten Jahren auch, aber dieses Jahr mag ich keinem das Krönchen aufsetzen.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Tja. Ich glaub, ich war dieses Jahr ein ziemlich resolutes Miststück und habe wenig wirklich Schönes gesagt.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Und was war sonst noch?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Die Menschen auf Twitter, die alle so unglaublich knorke sind. Die Einladung zu Buchprojekten und die damit verbundene irrsinnige Freude. Die gelebte Entscheidung, im Job nicht mehr den bis zur Gefügigkeit artigen Dienstleister zu mimen. Die Entdeckung der Tatsache, dass ich mir genug sein kann.&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;2009 war mit einem Wort …?&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Ich hab kein echtes Wort, aber „Schubschidub-babdididi“ triffts. Wenn man dazu mit dem linken Fuß entschlossen wippt.&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;

&lt;p&gt;Wir sehen uns im neuen Jahr. &lt;br /&gt;Wo auch immer dann der Stock drückt.&lt;br /&gt;Hihi.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;note brackets&quot;&gt;So waren &lt;a href=&quot;http://gedankenzoo.serotonic.de/256-2005-im-Rueckblick.html&quot;&gt;2005&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://gedankenzoo.serotonic.de/401-2006-im-Rueckblick.html&quot;&gt;2006&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://gedankenzoo.serotonic.de/514-2007-im-Rueckblick.html&quot;&gt;2007&lt;/a&gt; &amp;amp; &lt;a href=&quot;http://gedankenzoo.serotonic.de/609-2008-im-Rueckblick.html&quot;&gt;2008&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 31 Dec 2009 19:37:00 +0100</pubDate>
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    <title></title>
    <link>http://serotonic.de/id-98.html</link>
            <category>Wandeln in Müßiggang</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;intro note brackets&quot;&gt;
Hallo Sie, frischen Sie Ihren Kenntnisstand doch bitte grad mal auf, indem Sie &lt;a href=&quot;http://serotonic.de/id-71.html&quot;&gt;diesen Eintrag&lt;/a&gt; lesen, bevor wir hier fortfahren. Das wäre sehr nett, Sie sparen mir damit einiges an Wiederholung, derer ich gerade sehr müde wäre, denn ich bin sowasvon erkältet, Sie machen sich gar kein Bild.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jetzt, wo Sie wissen, um was es mir geht, kann ich Ihnen ja verraten: Meine Superidee des Ratgeberportals nicht-verzagen-sero-fragen.de kann ich an die Wand nageln, denn jetzt gibt es das Frage-Antwort-Spiel für Jedermann, heißt formspring und ist völlig gaga. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Sie könnten also jetzt die Chance nutzen und mein völlig verrotztes Ich damit unterhalten, mir &lt;em&gt;möglichst amüsante&lt;/em&gt; Fragen zu stellen. Dafür begeben Sie sich auf &lt;a href=&quot;http://www.formspring.me/serotonic&quot;&gt;formspring.me/serotonic&lt;/a&gt; und hauen in die Tasten, was Ihnen in den Sinn kommt. Am liebsten wäre mir natürlich, Sie gäben mir die Gelegenheit, Ihre Probleme zu lösen, anstatt in meinen rumzustochern. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Hatschi und bis bald, 
&lt;br /&gt;Ihre serotonic
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;edit&quot;&gt;
Keine anonymen Fragen mehr. Erstaunlich, wie wenig Anstand der Eine oder Andere im Arsch hat, wenn er seine Identität nicht preisgeben muss. Völlig dingdong.
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 17 Dec 2009 09:38:00 +0100</pubDate>
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    <title></title>
    <link>http://serotonic.de/id-97.html</link>
            <category>Das Leben, ein Spielplatz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Haha, eins muss ich dir noch erzählen.&lt;/q&gt; Ich klemme das Telefon zwischen Schulter und Kopf ein und fahre mit dem Abwasch fort. &lt;q&gt;Ich war doch Montag beim HNO, weil ich ja so schlecht Luft bekomme. Da guckt der gute Mann in meine Nase und sagt &lt;q&gt;Oh, da haben sie aber mal ganz schön eins draufbekommen&lt;/q&gt;, stell dir vor!&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Oh, wie?&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Tja, das weiß ich nicht. Jedenfalls sind wohl so ziemlich alle Knorpel in meiner Nase gebrochen.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Oha. Und wie soll das passiert sein?&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Weiß ich ja nicht. Auf ’ner Party vielleicht, einen Arm ins Gesicht bekommen? Keine Ahnung.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Ach, das kann ja auch so passieren. Da muss dir ja keiner eins drauf gegeben haben, das kannst du ja auch selbst gemacht haben.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Bitte, wie? Meinst du ich laufe, sagen wir mal, vor eine Wand, breche mir selber die Nase und erinnere mich dann nicht?&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Was weißt du schon was alles passieren kann.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Äh. Ja.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Naja. Dann hast du ja nochmal Glück gehabt.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Äh?&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Glück gehabt, dass nichts passiert ist.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Aber ich hab doch eine gebrochene Nase, da ist doch was passiert? Und es kann durchaus sein, dass man wegen eines falsch zusammengewachsenen Bruches schlechter Durchzug im Kopf hat.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Woher willst du denn wissen, dass das falsch zusammengewachsen ist?&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Das konnte der HNO sehen.&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;Achso. Aber du bekommst doch nicht schlecht Luft, Kind!&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dialog smallgap&quot;&gt;
&lt;q&gt;…&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Dec 2009 11:08:03 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>„… und vergessen Sie nie, direkten Bezug zur Alltagsrealität Ihrer Zielgruppe herzustellen.“</title>
    <link>http://serotonic.de/und-vergessen-Sie-nie,-direkten-Bezug-zur-Alltagsrealitaet-Ihrer-Zielgruppe-herzustellen.-96.html</link>
            <category>Knecht vom Fach</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Aus gegebenem Anlass zitiere ich aus der augenscheinlich seit einem Jahr unveränderten &lt;a href=&quot;http://www.deutschepost.de/dpag?tab=1&amp;skin=hi&amp;check=yes&amp;lang=de_DE&amp;xmlFile=link1015318_5644&quot;&gt;Infoseite der Deutschen Post&lt;/a&gt; zum Thema &lt;em&gt;„Gewicht einer Postkarte“&lt;/em&gt;:
&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;h3 class=&quot;intro&quot;&gt;Das minimale Flächengewicht einer Postkarte hat die Stärke einer klassischen Postkarte.
&lt;br /&gt;Das maximale Flächengewicht einer Postkarte hat die Stärke einer klassischen Pommesschale.&lt;/h3&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p class=&quot;note brackets&quot;&gt;Dies ist ein &lt;a href=&quot;http://gedankenzoo.serotonic.de/604-Spass-mit-der-Deutschen-Post,-heute-Wichtige-und-nuetzliche-Informationen-ueber-Postkarten.html&quot;&gt;aufgewärmter Blogeintrag&lt;/a&gt; und schmeckt daher noch besser.
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Nov 2009 19:46:00 +0100</pubDate>
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    <title></title>
    <link>http://serotonic.de/id-95.html</link>
            <category>Das Leben, ein Spielplatz</category>
    
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    <author>nospam@example.com (serotonic)</author>
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    &lt;p&gt;1 search request: &lt;em&gt;„liebe für die welt“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 09:54:13 +0100</pubDate>
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